Genetisches Monitoring österreichischer Braunbären (2006)

Die Freunde förderten im Jahr 2006 das Projekt "Genetisches Monitoring der Braunbären in den niederösterreichischen-steirischen Kalkalpen". Im Rahmen dieses Projektes, das seit sechs Jahren im Labor für Molekulare Systematik am NHM läuft, werden im Freiland gesammelte Haar- und Losungsproben untersucht. Mittels DNA-Fingerprinting - einer auch in der Kriminalistik eingesetzten Methode - werden die Proben einzelnen Bären zugeordnet. So kann die Entwicklung der Population mitverfolgt werden. Diese moderne Methode bietet den Vorteil, dass ohne jeglichen menschlichen Kontakt Informationen über Demographie und Verwandtschaftsbeziehungen dieser Wildtierpopulation gewonnen werden können. Das Projekt, aufgrund der Datenfülle einmalig in Europa, ist beispielhaft für Wiederansiedelungsvorhaben von Großsäugern (siehe auch "Kommissar DNA jagt den Ötscherbären" im Magazin "Das Naturhistorische" Ausgabe Frühling 2007).

Eine speziell für die Freunde geplante Exkursion führte im Juni 2007 in das Bärengebiet der niederösterreichisch-steirischen Kalkalpen.

Braunbaer monitoring