Freunde des Naturhistorischen Museum Wien
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Programm


Mittwoch, 18. Oktober 2017, 13:30 Uhr, ÖAW-Festsaal: Dr. Ignaz-Seipel-Platz 2, 1010 Wien

Symposium

60 JAHRE INTERNATIONALES GEOPHYSIKALISCHES JAHR

Veranstaltet von der Kommission für Astronomie und der Kommission für Geowissenschaften

Das Internationale Geophysikalische Jahr (IGJ) 1957 war eine Fortsetz ung der beiden Internationalen Polarjahre 1882/1883 und 1932/1933. Das IGJ dauerte dann nicht nur ein Jahr, sondern 18 Monate, vom 1. Juli 1957 bis 31. Dezember 1958 und es beteiligten sich Wissenschaftler aus 67 Nationen daran. Das IGJ war dann auch nicht nur auf die Polargebiete beschränkt, sondern diente zur weltweiten Forschung auf allen Gebieten der Geophysik, wie zum Beispiel Sonnenforschung, Seismologie, Glaziologie, Geomagnetismus, Meteorologie, Ozeanografi e, Ionosphäre, kosmische Strahlung.

Die Jubiläumsveranstaltung an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften stellt eine Kooperation der Fachgebiete Geowissenschaften, Astronomie und Weltraumforschung dar, lässt die wichtigsten Erkenntnisse des IGJ 1957 Revue passieren und bringt eine Zusammenfassung der daraus hervorgegangenen Entwicklungen und Forschungen bis heute.

Programm und Einladung


Mittwoch, 18. Oktober 2017, 18:30 Uhr, Vortragssaal, Naturhistorisches Museum Wien

DI Heinz Wiesbauer (Wien, Landschaftsökologe)

Vortrag und anschließende Buchvorstellung

WILDE BIENEN

Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums und dem Naturhistorischen Museum Wien

Bienen gelten als fleißige, Honig produzierende Insekten. Doch es gibt bei uns nur eine Art von Biene, die das tut: die Honigbiene. Weitgehend unbekannt ist der Umstand, dass es neben diesem Haustier noch eine große Vielfalt an "Wilden Bienen" gibt.

Inhalte des Vortrags

- Biologie der Wildbienen
- Lebensraumdynamik und Gefährdung
- Filmsequenzen zum Verhalten der Wildbienen

Im Anschluss lädt der Autor zu einem Glas Wein.

Einladung



Freitag, 20. Oktober 2017, 17:10 Uhr, Vortragssaal Naturhistorisches Museum Wien

Prof. Dr. Konrad Fiedler (Uni Wien)

BIODIVERSITÄT IM 21. JAHRHUNDERT

Privatdozentin Dr. Elisabeth Haring (NHM Wien)

AUSTRIAN BARCODE OF LIFE - DIE DIGITALISIERUNG DER VIELFALT

Im Rahmen der Jahrestagung der österreichweiten Biodiversitätsinitiative "Austrian Barcode of Life" (ABOL) finden zwei öffentliche Vorträge zu den Themen statt. Wir würden uns über Ihren Besuch sehr freuen.

Sollten Sie weitergehendes Interesse an der Thematik haben, sind Sie natürlich auch bei den englischsprachigen Fachvorträgen ab 9:00 Uhr herzlich willkommen. Der Eintritt ist für Mitglieder der "Freunde" frei.

Für die Teilnahme an der gesamten Tagung ersuchen wir um Anmeldung bei Michaela Sonnleitner - (mit dem Hinweis: "Freunde-Mitglied")

oder telefonisch bei

Dr. Helmut Sattmann (01 52177-329).

Hier finden Sie das gesamte Tagungs-Programm.

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Mittwoch, 25. Oktober 2017, 18:30 Uhr, Vortragssaal, Naturhistorisches Museum Wien

Mag. Thomas Hofmann, Wien

BUCHPRÄSENTATION

"ALTWIENER TIERGESCHICHTEN - ERLESENE GESCHICHTEN & FEINE FEUILLETONS"


Gemeinsame Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums, Löcker-Verlag und Naturhistorisches Museum in Wien

Hunde, Katze, Pferde, Zirkusbären, Zoo- und Museumstiere bis hin zu Wanzen sind die Akteure dieser Anthologie. In einem Panoptikum von Berichten aus unbekannter Feder bis zu literarischen Feuilletons aus historischen Tageszeitungen werden abwechslungsreiche Begegnungen zwischen Mensch und Tier von der Monarchie bis zum Zweitem Weltkrieg lebendig.


18.30 Uhr | Begrüßung
Mathias Harzhauser (Direktor der Geologisch-Paläontologischen Abteilung des NHM Wien)

18.40 Uhr | Zum Buch
Alfred Komarek (Schriftsteller)

18.50 Uhr | Wie es wurde
Wo die Tier(geschicht)e(n) herkommen
Thomas Hofmann (Autor)


Moderation: Vera Hammer (Mineralogisch-Petrographische Abteilung des NHM Wien, Staatliches Edelsteininstitut)

Weinbegleitung: Poysdorfer Saurüssel vom Weingut Riegelhofer (Poysdorf)

Einladung | u.A.w.g. (nur bei Zusage): einladung@nhm-wien.ac.at



Mittwoch, 6. Dezember 2016, 17.00 - 21.00 Uhr: Vortragssaal, Eingang Maria-Theresien-Platz 1

16. BARBARA MARKT AM NATURHISTORISCHEN MUSEUM

für AHS, NMS - Biologen und Geographen - Freunde des Naturhistorischen Museums - willkommene Gäste

ORGANISATION

Herbert Summesberger (NHM)

Fortbildungsveranstaltung für Lehrerinnen und Lehrer mit Mineralogen, Geologen, Paläontologen des NHMW, der UNI Wien sowie der GBA und mit den Freunden des NHMW; Angebote von Neuerscheinungen, Präsentation von Neuerungen am NHMW

PROGRAMM

17:00 Begrüßung
Christian KÖBERL, Generaldirektor des NHM

17:10 Haie, Goethe und die Gurken
Neuerscheinung 2017 - Präsentation durch die Autoren
Thomas HOFMANN (GBA) und Mathias HARZHAUSER (NHM)

17.40 Die Evolution der Minerale
Führung durch die neue Ausstellung
Uwe KOLITSCH (NHM)

18.00 Die Evolution der Minerale
Führung durch die neue Ausstellung
Agnes MAIR (NHM)

21:00 Ende des Barbara Marktes

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VERANSTALTER

Naturhistorisches Museum Wien, Österreichische Geologische Gesellschaft, Geologische Bundesanstalt Wien, Freunde des Naturhistorischen Museums Wien


Mittwoch, 14. Februar 2018, 18:30 Uhr, Vortragssaal, Naturhistorisches Museum Wien

Christoph Grottenthaler (*2003) & Frank Zachos (NHM Wien)

DIE WUNDERBARE WELT DER SÄUGETIERE - INFORMATIVES UND KURIOSES ÜBER UNSERE VERWANDTSCHAFT

Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums und dem Naturhistorischen Museum Wien

Wussten Sie, dass Nacktmulle wie Bienen eine Königin haben und so gut wie immun gegenüber Schmerzen und Krebs sind? Dass Elefantenzähne von hinten (nicht von unten!) gewechselt werden? Und dass das größte Säugetier einhundert Millionen Mal größer ist als das kleinste? Das und noch viel mehr erfahren sie in diesem Vortrag, in dem auch ein Nachwuchs-wissenschaftler ausgiebig zu Wort kommt.



Mittwoch, 30. Mai 2018, 18:30 Uhr, Vortragssaal, Naturhistorisches Museum Wien

Anita Gamauf (NHM Wien)

TIGER, LÖWE & CO - EINE NATURKUNDLICHE REISE DURCH INDIENS NORDEN

Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums und dem Naturhistorischen Museum Wien

Während eines Indien-Aufenthaltes wurden verschiedene National-parks (Gir Forest - Little Rann Wüste, Pench, Khana) besucht, um die Relikte des einstigen Artenreichtums und seine Gefährdung zu doku-mentieren. Im Mittelpunkt des Interesses standen die beiden Groß-katzenarten Tiger und Löwe, ihre Hauptbeutetiere sowie die arten-reiche Vogelwelt.



Mittwoch, 14. November 2018, 18:30 Uhr, Vortragssaal, Naturhistorisches Museum Wien

Helga und Alfred Kugler (Eichgraben, Niederösterreich)

SPANIEN-PORTUGAL - DIE PYRIT-TÜRKIS TOUR

Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums und dem Naturhistorischen Museum Wien

Der Film von Helga Kugler dokumentiert Sohn Alfred`s arbeitsintensive Mineraliensuchtour nach Navajun, der welt-besten Fundstelle für würfeligen Pyrit; inklusive Präparation sowie eine "Mega-Grabung" nach Türkis-Wavellit-Variscit und vieles mehr.


Rückblick


Mittwoch, 27. September 2017

Mag. Sandra Kirchner + MSc Arthur Pichler (Naturhistorisches Museum Wien / Universität Wien)

EIN FISCH NAMENS GARRA - OMANISCHE OASEN UND HÖHLENSEEN

Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums und dem NHM Wien

Wegen des extremen Klimas beherbergt der Oman nur gut an das trocken-heiße Klima angepasste Organismen wie den Süßwasserfisch Garra barreimiae. Am NHM Wien wird die Biologie und die genetische Vielfalt dieses Organismus untersucht. Die bisherigen Sammelreisen haben die ForscherInnen von kargen Berggipfeln über traumhafte Oasen bis in unterirdische Höhlenseen geführt.



Mittwoch, 20. September 2017

Berthold Ottens (Walsdorf bei Bamberg, BRD)

CHINA - WIEGE DER ACHATKULTUR

Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums, dem Naturhistorischen Museum Wien, der Österreichischen Gemmologischen Gesellschaft und der Österreichischen Mineralogischen Gesellschaft

Farbenprächtige Achate in bisher nicht bekannten Variationen und kunsthandwerkliche Meisterleistungen der Steingravur bestimmen die traditionsreiche Achatkultur im Reich der Mitte. Chinakenner Berthold Ottens berichtet mit eindrucksvollen Fotos über die aktuelle Fundsituation sowie das chinesische Verständnis von rotem Achat und zu deutenden Formen.



Mittwoch, 12. Juli 2017

Franz Prokes (Wien)

GEHEIMNISVOLLE ADRIA

Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums und dem Naturhistorischen Museum Wien

Die Küstenregionen der Adria vereinen wie kaum eine andere Gegend der Welt kulturellen Reichtum und eine spektakuläre Naturkulisse. Von den 1.500 Weißkopfmöwenpaaren, die den ältesten bemannten Leuchtturm der Adria auf der kroatischen Insel Palagruza umschwirren, über Scharen von Flamingos, die sich in den Salinen Istriens tummeln, bis zu den Griechischen Landschildkröten, die in den Wein- und Olivenhainen Dalmatiens zu finden sind, spannt sich der Bogen der Faunenvielfalt.



Mittwoch, 21. Juni 2017

Leander Khil, MSc (Graz)

MIT RUCKSACK & FERNGLAS: AUF VOGELREISE DURCH GUATEMALA

Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums und dem Naturhistorischen Museum Wien in Zusammenarbeit mit BirdLife Österreich

So spezielle Vogelarten wie der Zapfenguan, der gefährdete Rosenwaldsänger oder das bemerkenswerte Pfauentruthuhn leben auf den Vulkanen, in den Nebel- und Regenwäldern Guatemalas. Mit seinen Bildern berichtet der Ornithologe und Fotograf von einer vogelkundlichen Backpacker-Reise zwischen Atitlán-See und den Maya-Ruinen von Tikal.

www.leanderkhil.com



Montag, 12. Juni 2017

Assoc. Prof. DSc. Ruslan I. Kostov (University of Mining and Geology "St. Ivan Rilski", Sofia, Bulgarien)

MINERALOGY OF UNIQUE PREHISTORIC ARTIFACTS FROM BULGARIA AND THEIR IMPACT ON THE HISTORY OF GEMMOLOGY

Gemeinsame Veranstaltung der Österreichischen Mineralogischen Gesellschaft, der Österreichischen Gemmologischen Gesellschaft und der Freunde des NHM Wien

Are the Balkans a cradle of gemmology? Neolithic and Chalcolithic artifacts (7 - 5th mill. BC) from Bulgaria reveal technology and knowledge of a variety of mineral and gem species (carnelian; nephrite; malachite; serpentinite; jadeite; turquoise; graphite; jet) including the oldest gold treasure of the world.



Mittwoch, 19. April 2017

PD Mag. Dr. Sabine Ladstätter (Direktorin - Leiterin der Grabung Ephesos, Österreichisches Archäologisches Institut)

EPHESOS IM 21. JAHRHUNDERT - METHODISCHE VIELFALT UND KULTURELLER REICHTUM

Gemeinsame Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums und dem NHM-Wien

Die Grabung Ephesos gehört zu den wissenschaftlichen Großprojekten Österreichs und versteht sich als Plattform für archäologische Grundlagenforschung. Interdisziplinarität, in Form einer Verschmelzung natur- und geisteswissenschaftlicher Fragestellungen unter Anwendung neuester technischer Methoden, ist gelebte Realität, in die ein Einblick gegeben werden soll.



Mittwoch, 5. April 2017

Dr. Paul Rustemeyer (Gundelfingen, BRD)

FARBZONEN UND WACHSTUMSPHÄNOMENE IN TURMALINKRISTALLEN

Gemeinsame Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums, der Österreichischen Gemmologischen Gesellschaft, der Österreichischen Mineralogischen Gesellschaft und dem Naturhistorischen Museum Wien

Bei ihrem Wachstum reagieren Turmalinkristalle auf Veränderungen ihrer Umgebung mit neuen Farben und Formen. Sie speichern ihre Wachstumsgeschichte in ihrem Inneren wie ein Datenrecorder als Farbzonen aus unterschiedlich färbenden Metallen. Diese Farbzonen sind von außen oft nur undeutlich wahrnehmbar. Erst wenn der Kristall zu Scheiben verarbeitet wird, kann man die sehr ästhetischen Strukturen klar erkennen und in die innere Architektur des Kristalls studieren und verstehen. Sieben Wege der Entstehung von Farbzonen in Turmaline werden anhand von vielen eindrucksvollen Bildern vorgestellt. Aus der Untersuchung von mehreren tausend Turmalinkristallen entstand auch ein Buch mit dem Titel "Turmalin - faszinierende Kristalle mit phantastischen Innenwelten".



Mittwoch, 29. März 2017

Thomas Hofmann (Geologische Bundesanstalt, Wien) & Mathias Harzhauser (NHM Wien)

BUCHPRÄSENTATION

HAIE, GOETHE UND DIE GURKEN - Zwei schräge Naturwissenschaftler auf Expedition durch das heutige Wien

Gemeinsame Veranstaltung: Metroverlag, Freunde des Naturhistorischen Museums und Naturhistorisches Museum in Wien

Nach ihrem ersten Buch "Wo die Wiener Mammuts grasten" haben die Naturwissenschaftler Thomas Hofmann und Mathias Harzhauser erneut Highlights recherchiert und ein buntes Potpourri zusammengestellt. Ganz Wien war über Millionen von Jahren unter Wasser. Vor 15 Millionen Jahren jagten hier Haie ihrer Beute nach, ihre Flitterwochen - so belegen neue Funde - verbrachten sie wohl in einer lauschigen Bucht im burgenländischen Loretto. Im Sommer 1896 war das Dorf der s.g. "Aschantineger" im "Thiergarten" beim Wiener Prater DIE Sensation; alleine am 27. Juli 1896 kamen 22.300 Besucher. Ungeahnte Offenheit zeigt ein Brief des Chirurgen Theodor Billroth am 3. November 1891 an Eduard Suess: "Das k.k. allg. Krankenhaus wird verwaltet wie vor 100 Jahren." Leser finden Details über Wien als Gurken Hot Spot, freuen sich mit Hunden, die in der Leopoldstadt unglaubliche 146,7 m² Auslauf pro Hundeschnauze haben und erfahren warum das Goethedenkmal so "strahlt". "Haie, Goethe und die Gurken" vereint wahre, vielfach aber unglaubliche Geschichten naturwissenschaftlichen Forschungen in Wien.



Mittwoch, 20. März 2017, Online-Kurs

Prof. Anusuya CHINSAMY-TURAN (Universität Cape Town, Südafrika)

FREE ONLINE COURSE

EXTINCTIONS: PAST AND PRESENT

Kostenloser Online-Kurs

Erfahren Sie mehr über die Vielfalt des Lebens auf der Erde, die Auswirkungen der fünf großen Aussterbe-Ereignissen in der Vergangenheit und die Aussicht auf eine sechste Aussterbewelle heute.

Kurssprache: Englisch
Dauer: 5 Wochen, je 3 Stunden pro Woche
Kursbeginn: 20. März 2017
Voraussetzungen: Computer und Internet. Keine speziellen Vorkenntnisse nötig, der Kurs ist für ein breites Publikum angelegt.
Anmeldung und weitere Infos unter: https://www.futurelearn.com/courses/extinctions-past-present



Mittwoch, 15. Februar 2017

Norbert F. J. Tischelmayer (Weinjournalist & Event-Manager, Autor der weltweit umfangreichsten Weinwissens-Datenbank)

DIE WEINREBE - EINE DER ÄLTESTEN KULTURPFLANZEN

Gemeinsame Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums und dem NHM-Wien

Wein wird schon seit zumindest 6.000 Jahren produziert. Seitdem ist die Kultivierung der Weinrebe zu einer Wissenschaft geworden. Der Vortrag behandelt mit vielen historischen Hintergrundinformationen die Taxonomie, die Top-Rebsorten, berühmte Weine und deren Produzenten, wichtigste Herstellungsverfahren sowie wein-gesetzliche Belange.



Mittwoch, 1. Februar 2017

Ao Univ.- Prof. Mag. Dr. Martina WEBER (Department für Botanik und Biodiversitätsforschung, Universität Wien)

WENN POLLEN ZUM VERHÄNGNIS WIRD

Gemeinsame Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums und dem Naturhistorischen Museum Wien

Pollenkörner sind mikroskopisch klein, extrem widerstandsfähig, artspezifisch, zeigen eine enorme Formenfülle und finden sich überall, von den Haaren bis zum Enddarm und von den Schuhsohlen bis zum polaren Eis. Alle diese Eigenschaften machen den Pollen zu einem hervorragenden Tool für forensische Fragestellungen.



Mittwoch, 18. Jänner 2017

PD Dr. Albert Zink (Molekularbiologe und Paläopathologe, Leiter des EURAC-Instituts für Mumien und den Iceman, in Bozen)

NEUESTEN FORSCHUNGSERKENNTNISSE AN DER GLETSCHERMUMIE ÖTZI

Gemeinsame Veranstaltung der Anthropologischen Gesellschaft, den Freunden des Naturhistorischen Museums und dem NHM-Wien

Im September 1991 entdeckten Wanderer in den Ötztaler Alpen einen mumifizierten Leichnam. Bald zeigte sich, dass der Tote, der als «Ötzi» bekannt wurde, einen für die Archäologie wie Anthropologie einmaligen Fund repräsentiert: Die vor 5.500 Jahren von Schnee und Eis eingeschlossen und nun vom Gletscher wieder freigegebenen körperlichen Reste eines ca. 45jährigen Mannes und seine Ausrüstungsgegenstände geben uns einen Einblick in das kupferzeitliche Alltagsleben und sie informieren uns über sein Erscheinungsbild, seine Krankheiten und die Todesumstände. Albert Zink gibt in seinem Vortrag einen Überblick über die Lebensweise des Gletschermannes und erläutert die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse, welche auch Erbgutanalysen einschließen.



Mittwoch, 7. Dezember 2016

15. BARBARA MARKT AM NATURHISTORISCHEN MUSEUM

Fortbildungsveranstaltung für Lehrerinnen und Lehrer mit Mineralogen, Geologen, Paläontologen des NHMW, der UNI Wien sowie der GBA und mit den Freunden des NHMW; Angebote von Neuerscheinungen, Präsentation von Neuerungen am NHMW; Gäste willkommen!

PROGRAMM

Begrüßung
Christian KÖBERL, Generaldirektor des NHM

Vergangene und zukünftige Erdbeben in Wien
Kurt DECKER (UNI Wien)

Wo die Wiener Mammuts grasten - Buchpräsentation mit Führung
Thomas HOFMANN (GBA) und Mathias HARZHAUSER (NHM)

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Naturhistorisches Museum Wien, Österreichische Geologische Gesellschaft, Geologische Bundesanstalt Wien, Freunde des Naturhistorischen Museums Wien


Mittwoch, 9. November 2016

Filmvorführung mit begleitenden Kommentaren von Franz Prokes (Wien)

DIE PLITVICER SEEN

Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums und des Naturhistorischen Museums Wien

Die Plitvicer Seen (Kroatien), Nationalpark und UNESCO Weltnaturerbe, sind ein einmaliges Naturphänomen: 16 übereinander gestaffelte Seen, die durch natürliche Travertin-Barrieren voneinander getrennt, aber durch hunderte Wasserfälle und Kaskaden miteinander verbunden sind, bilden einen einzigartigen Lebensraum für haben eine äußerst vielfältige, teilweise endemische Fauna und Flora. Der Film zeigt die großartige Landschaft und ihre Bewohner - vom Graureiher bis zum Braunbären, vom Feuersalamander bis zur Smaragdeidechse - zu allen Jahreszeiten.



Donnerstag, 3. November 2016

PD DI DDR. Peter Stadler (Naturhistorisches Museum Wien)
Mag. Dr. Beate Maria Pomberger (Universität Wien)

"ERSTE IMMIGRANTEN AUS ANATOLIEN"
FRÜHNEOLITHISCHE BAUERN IN BRUNN AM GEBIRGE


Die Siedlung, die im Zentrum der Untersuchungen stand, erstreckte sich über eine Länge von 1,24 km und eine Breite von etwa 500 m. Ergraben wurden bislang über 80 Langhäuser, in denen die Menschen in der Zeit von 5700 bis 5100 v. Chr. lebten und wirtschafteten. Es ist davon auszugehen, dass ursprünglich insgesamt etwa 200 Häuser dazugehört haben dürften. Wahrscheinlich wanderten die frühen Bauern aus Anatolien ein. Sie formten Idole, betrieben Bienenzucht und spielten auf tönernen Gefäßflöten. Neukompositionen und Bearbeitungen in der Besetzung Querflöte, Oboe bzw. Englischhorn erklingen in der musikalischen Umrahmung des Abends.

Musik-Ensemble-Theater 2000-La prima volta - Österreichische Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte

Birgit Fluch - Querflöte
Gertraud Hlavka - Oboe, Englischhorn

WERKE: G. P.S. JAKOB, F. A. HOFFMEISTER, A. EBERT, A. BANKAKY, L. V. BEETHOVEN, N.A. RIMSKY-KORSAKOV, U. ERHART

Karten zu 15 Euro, Studenten 10 Euro, Schüler 5 Euro an der Abendkasse ab 19:00. Reservierungen unter 0681 10 71 63 07, met.arch2000@gmail.com



Mittwoch, 12. Oktober 2016

Dr. Helfrid Hochegger (University of Sussex Genome Centre)

ZELLBIOLOGIE UND KREBSFORSCHUNG: WAS KÖNNEN WIR UNS ERWARTEN? WO LIEGEN DIE PROBLEME?

Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums und des Naturhistorischen Museums Wien

Krebs ist eine Krankheit, die auf unkontrollierter Zellteilung basiert. Im Laufe der letzten drei Jahrzehnte gab es enormen Fortschritt im Verständnis der molekularen Prozesse, die das Zellwachstum regulieren. Mittlerweile versteht man auch viel besser, wie Veränderungen dieser Prozesse Krebserkrankung verursachen können. Trotz dieser fundierten wissenschaftlichen Grundlage, wird dieses Wissen noch nicht genug dazu verwendet, effektivere Behandlungsformen zu entwickeln, welche die Lebenserwartung von Krebspatienten deutlich verbessern könnten.

Der Vortrag gibt einen historischen Überblick über die Wissenschaft der Zellteilung und versucht zu erklären welche Hürden bestehen und erst überwunden werden müssen um Fortschritte im "War on Cancer" zu erreichen.



Mittwoch, 28. September 2016

Dipl.-Ing. Heinz WIESBAUER (Ingenieurkonsulent für Landschaftsplanung und -pflege, Wien)

FASZINATION WILDBIENEN: VORTRAG UND KURZFILME ZUR NISTWEISE UND ZUR BESTÄUBUNGSBIOLOGIE

Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums und des Naturhistorischen Museums Wien

Die Wildbienen weisen in Österreich mit fast 700 Arten eine enorme Diversität auf. Ihre vielfältigen Beziehungen zu den Blütenpflanzen gehören zu den faszinierendsten Phänomenen unserer Natur. Viele Pflanzen bilden für Insekten wichtige Pollen- und Nektarquellen. Etwa ein Drittel der heimischen Wildbienen ist hochspezialisiert und sammelt nur bei bestimmten Pflanzenarten Pollen.



Mittwoch, 7. September 2016

Vortragende: Christoph Spötl (Univ. Innsbruck), Lukas Plan (NHM) und Erhard Christian (BOKU)

BUCHPRÄSENTATION: HÖHLEN UND KARST IN ÖSTERREICH

Veranstaltung der Speläologischen Vortragsreihe, der Freunde des Naturhistorischen Museums und des Naturhistorischen Museums Wien

Zu dem Buch - der ersten umfassenden Leistungsschau der österreichischen Speläologie - haben über 50 Fachleute beigetragen. Sie präsentieren die wesentlichen Karstgebiete, beleuchten die naturwissenschaftlichen, kulturellen und forschungstechnischen Facetten des Phänomens Höhle und geben einen Eindruck von der Schönheit der unterirdischen Landschaft.



Mittwoch, 6. Juli 2016 Mag. Daniel Dörler (Universität für Bodenkultur; Institut für Zoologie)

DIE SPANISCHE WEGSCHNECKE: IN ALLER MUNDE - DOCH WENIG ERFORSCHT

Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums

Die Spanische Wegschnecke (Arion vulgaris bzw. Arion lusitanicus) ist ein häufiger, aber nicht gerade beliebter Besucher im Garten. Umso erstaunlicher, dass wir recht wenig über die Ökologie dieser Nacktschneckenart wissen: Wo genau kommt sie in Österreich vor? Was bewirkt das massenhafte Auftreten? Welche natürlichen Gegenspieler gibt es? Welche Methoden zur Schneckenkontrolle werden eingesetzt und wie wirken sich diese auf Ökosysteme aus? Diesen und weiteren Fragen soll in einem Forschungsprojekt der Universität für Bodenkultur Wien auf den Grund gegangen werden. Daniel Dörler vom BOKU Institut für Zoologie stellt dieses Projekt und erste Ergebnisse vor.



Mittwoch, 22. Juni 2016

Mag. Albert Knorr, Bernhard Schnederle (Autoren)

MAMMUTS, LIZENZ ZUM LEBEN

Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums, Österreichs kleinster Verlag - der mit den Leseratten

Mammuts sind ausgestorben, informiert ein Schild im Museum. Kaum einer kennt die Legende, die vor ihrer Rückkehr warnt. Auch Dr. Fröhlich, Paläontologin des NHM, denkt bei Mammuts an Fossilien. Noch, denn ein Teil der Legende ist bereits auf dem Weg nach Wien.....

NHM-Wissenschaftsthriller, Lesung und Making-of mit den Autoren. Anschließend führen die Protagonisten, Priv.-Doz. Dr. Ursula Göhlich, Dr. Karina Grömer (beide Kuratorinnen im NHM) und der Haustechniker Robert Staffler die Besucher zu den Originalschauplätzen im Museum.



Mittwoch, 15. Juni 2016

Maria Teschler-Nicola & Katarina Matiasek

"MENSCH(EN) WERDEN" - EIN FÜHRER DURCH DIE ANTHROPOLOGISCHE SCHAUSAMMLUNG

Gemeinsame Veranstaltung des Naturhistorischen Museums, der Anthropologischen Gesellschaft und der Freunde des Naturhistorischen Museums

Die Fragen »Wer sind wir?« und »Woher kommen wir?«, sowie die Erforschung der Mechanismen, welche diese Entwicklung ausgelöst oder gesteuert haben, zählen zu den faszinierenden Kernthemen der Anthropologie. Was heute als selbstverständlich gilt, nämlich das Wissen um unsere evolutionäre Vergangenheit, war noch zur Zeit Charles Darwins »Neuland« und heftig umstritten. Heute verfügen wir über etwa 4.000 fossile Funde von frühen Menschen und ihren Vorfahren. Zusätzlich ergaben molekulargenetische und isotopenanalytische Untersuchungen noch bis vor kurzem unrealistisch anmutende Neuerkenntnisse, die nun eine glaubwürdigere Rekonstruktion von Hypothesen und Denkmodellen des evolutionären Ablaufes erlauben. Dieses Buch begleitet die neue anthropologische Dauerausstellung »Mensch(en) werden«. Es folgt dem inhaltlichen Konzept und der modulartigen Erzählform, wurde aber mit zusätzlichen, weiterführenden Informationen und aktuellen Forschungsergebnissen bereichert.



Mittwoch, 11. Mai 2016

Dr. Mathias Harzhauser (NHM Wien)

FOSSILIEN IN MYTHOLOGIE UND ABERGLAUBEN - DER LANGE WEG ZUM VERSTÄNDNIS

Gemeinsame Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums und der Österreichischen Mineralogischen Gesellschaft

Der Gedanke, dass Fossilien Reste ehemals lebender Organismen sind, ist schon den antiken Vorsokratikern gekommen. Seit der Renaissance spekulierten auch hellsichtige Künstler und Philosophen über die natürliche Herkunft der Funde. Trotzdem entstanden Erklärungsmodelle, die eng mit Religion, Mythologie und Aberglauben verknüpft blieben. Drachen, Riesen, Basilisken - alle diese Fabelwesen dürften auf Fossilien rückführbar sein. Auch um die Pyramiden und den Stephansdom ranken sich "paläontologische" Mythen. Wie fossile Kieselalgen mit modernem Aberglauben zusammenhängen, erfahren Sie ebenfalls in dem Vortrag.



Samstag, 30. April 2016

FESTVERANSTALTUNG
anlässlich der Schenkung des Ferdinand von Hochstetter Nachlasses an das NHM Wien und der Verleihung der Ferdinand von Hochstetter Medaille an

FAMILIE HOCHSTETTER

Gemeinsame Veranstaltung des Naturhistorischen Museums und der Freunde des Naturhistorischen Museums

Die Ferdinand von Hochstetter Medaille wurde 1976 durch Friedrich Bachmayer, dem damaligen Ersten Direktor des Museums, und Hermann Anders, dem damaligen Präsidenten der "Freunde des NHMW" begründet. Anlass war die hundertste Wiederkehr des Gründungstages des Naturhistorischen Museums. Die Ferdinand von Hochstetter Medaille ist die höchste Auszeichnung, die das NHMW und die "Freunde des NHMW" gemeinsam vergeben. Sie wird auf einstimmigen Beschluss des Direktorenkollegiums des Museums und des Vorstands der "Freunde" verliehen. Die Verleihung nimmt der Generaldirektor des Museums oder der Präsident der "Freunde" vor. Die Medaille zeigt auf einer Seite das Relief-Portrait Ferdinand von Hochstetters und die Inschrift: Ferdinand von Hochstetter . Erster Intendant des Naturhistorischen Museums ., auf der Rückseite die Beschriftung NHM und Pro Meritis, die Jahreszahl der Vergabe, sowie den Namen des/der Geehrten. Die Medaille besteht aus Feinsilber, sie ist in einer komplizierten Gusstechnik hergestellt. Für jede Ehrung muss daher eine eigene Medaille mit dem Namen des/der Geehrten angefertigt werden. Der Entwurf stammt von Prof. Franz Klee (1976), Restaurator der Prähistorischen Abteilung des NHMW. Die Medaille wurde seit dem Jahre 1976 insgesamt 13 mal verliehen

Programm:

Begrüßung
Univ.-Prof. Dr. Christian Köberl, Generaldirektor des Naturhistorischen Museums

Unterzeichnung des Schenkungsvertrages

Eugène Ysaÿe: " Allemanda" aus der Sonate Nr. 4, Op.27 | Benjamin Schmid

Ferdinand von Hochstetter - Ein Leben für die Geologie
Kurzreferat Univ.-Prof. Dr. Friedrich F. Steininger

Nachlass eines Allgemeingelehrten - Hochstetter Collection Basel
Festvortrag Dr. Sascha Nolden, Alexander Turnbull Library, Wellington

Überreichung der Ferdinand von Hochstetter Medaille
Univ.-Prof. Dr. Christian Köberl | Univ.-Prof. Dr. Friedrich F. Steininger

Eugène Ysaÿe: "Ballade", Sonate Nr. 3, Op. 27 | Benjamin Schmid

Dankesrede
Dr. Christiane Thetter von Hochstetter (Ururenkelin)


EINLADUNG


Donnerstag, 28. April 2016

Sascha Nolden (Alexander Turnbull Library, National Library of New Zealand)

GEOLOGEN DER K. K. GEOLOGISCHEN REICHSANSTALT UND IHRE KORRESPONDENZ MIT JULIUS VON HAAST IN NEUSEELAND

Gemeinsame Veranstaltung der Geologischen Bundesanstalt und der Freunde des Naturhistorischen Museums in Wien

Thematisiert werden Briefe und andere Archivalien, die von Mitgliedern und ehemaligen Mitgliedern der 1849 gegründeten k. k. Geologischen Reichsanstalt in den Jahren 1862 bis 1887 an Sir Julius von Haast (1822-1887) nach Neuseeland geschickt wurden und sich heute in den Sammlungen der Alexander Turnbull Library in Wellington befinden. Der Vortragende, gebürtig aus Pinneberg, Deutschland, ist heute wohnhaft in Wellington, Neuseeland. Er promovierte an der University of Auckland mit einer Dissertation basierend auf einer Edition von Briefen von Ferdinand von Hochstetter an Julius von Haast.



Mittwoch, 27. April 2016

Mag. Thomas Hofmann (GBA) & Priv.-Doz. Mag. Dr. Mathias Harzhauser (NHMW)

WO DIE WIENER MAMMUTS GRASTEN. Naturwissenschaftliche Entdeckungsreisen durch das heutige Wien

Buchpräsentation

Gemeinsame Veranstaltung: Metroverlag, Freunde des Naturhistorischen Museums und Naturhistorisches Museum in Wien

In dem im Metro Verlag erschienen Buch greifen die Autoren - beide Erdwissenschafter - scheinbar Bekanntes, aber auch Nebensächlichkeiten der belebten und unbelebten Natur auf. In ihren Feuilletons schlagen sie schräge, unerwartete aber sachlich korrekte Brücken zwischen Natur- und Kulturwissenschaften.


Mittwoch, 20. April 2016

Professor Stephen A. Macko (University of Virginia, USA)

ENVIRONMENTAL ASPECTS OF HYDROCARBON EXPLORATION IN THE ARCTIC

Gemeinsame Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums, der Österreichischen Geologischen Gesellschaft und der Österreichischen Mineralogischen Gesellschaft

Together with increasing global population comes a heightened demand for increased energy resources. While advanced technologies are being vigorously pursued to allow for drilling offshore in deeper ocean waters, an alternate novel location for exploration and production is the Arctic. The Arctic includes 25 geologically defined regions that may contain up to 100 billion barrels of oil and trillions of cubic feet of natural gas, some in the form of gas hydrates. These resources may represent the largest of the world's remaining untapped gas reserves and much of the undeveloped oil reserves. These reserves, when accessed, will have implications for the global climate, and for the environmental health of the Arctic environment. At present, only minimal preparation for impact and cleanup exists for this eventuality in fragile Arctic environments. Only through an appreciation for the past, in more forgiving locations, and a comprehensive understanding of the present fragility of the Arctic, can we anticipate the future. The potential for that vision of the ocean lies with cooperation among all nations.



Mittwoch, 20. April 2016

im Anschluss an die JHV der AG

Dr. Karina Grömer (Prähistorische Abteilung, NHMW)

IN DEN FÄNGEN DER MUMIE - TEXTILFORSCHUNG RUND UM DIE SALZMÄNNER VON CHEHRABAD IM IRAN

Gemeinsame Veranstaltung der Anthropologischen Gesellschaft und der Freunde des Naturhistorischen Museums in Wien

Die Bekleidung eines etwa 400 v. Chr. durch Steinschlag zu Tode gekommenen Bergmannes gehört zum Eindrucksvollsten, was die Textilforschung zu bieten hat. Der gerade einmal 16 Jahre junge Mann wurde im Salzbergwerk von Chehrabad, Iran verschüttet. Der vollständig bekleidete Tote ist heute im Archäologischen Museum Zanjan, Iran zu sehen, noch immer vollständig bekleidet mit seinem Arbeitsgewand und mit zum Zeitpunkt seines Todes noch ganz neuen Schuhen.

Im Rahmen eines internationalen Forschungsprojektes der Ruhruniversität Bochum konnten im Oktober 2015 die im Museum Zanjan befindlichen Salzmumien aus der Zeit von 400 v. Chr. bis 600 n. Chr. untersucht werden. Es handelt sich bei den Kleidungsstücken um Hosen und Kittel, die mit einer komplexen Technik hergestellt wurden. Ob sie eventuell sogar die ältesten Stücke dieser Art sind, wird derzeit geprüft.



Mittwoch, 13. April 2016

IRRUNGEN UND WIRRUNGEN

Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums und der Gesellschaft zzur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V.

Die GkD - Gesellschaft für kritisches Denken - lädt gemeinsam mit den Freunden des Naturhistorischen Museums zu der Vortragsreihe "Irrungen und Wirrungen" ein. Es geht um wichtige gesellschaftlich Bereiche, in denen esoterische Mythen für real gehalten werden und falsche Vorstellungen die Realität überlagern.

Programm

ESOTERIK IN DER TIERARZTPRAXIS - Dr. Stefanie Handl (Tierärztin und -Diätspezialistin)

Esoterische Vorstellungen machen sich unter Tierhaltern breit, so genannte Tier-Energetiker schüren solche Mythen und sogar Tierärzte füttern diese Trends mit fragwürdigen Angeboten.

DIE CHEMTRAIL-VERSCHWÖRUNG - Mag. Karl Linek (Chemiker)

Flugzeuge malen mit ihren Kondensstreifen Muster an den Himmel. Über die damit verbundene Luftverschmutzung wurde lange nicht diskutiert. Noch größer ist das Problem, dass manche Menschen dahinter Verschwörungen vermuten, etwa Attacken der Regierung(en) gegen ihre Bürger. Die Angst vor chemischer Beeinflussung oder gar Vergiftungen verbreitet sich.

IMMER WIEDER PERPETUUM MOBILE - Dr. Florian Aigner (Physiker)

Leonardo da Vinci hat es versucht und viele seiner Epigonen probieren es: die Maschine zu konstruieren, die sich ohne äußeres Zutun bewegt ohne je stehen zu bleiben. Viele Erfinder glauben bis heute, es geschafft zu haben, obwohl dies nach den Gesetzen der Physik unmöglich ist.

IMPFEN - RETTUNG ODER RISIKO? - DDr. Wolfgang Maurer (Biochemiker und Facharzt für Labordiagnostik)

Kinder haben ein Recht auf Gesundheit und damit auf Impfungen, die sie vor schweren Krankheiten schützen. Doch ein Klima der Angst, geschürt von Impfgegnern, hat mit Falschinformation und Agitationen verantwortungsvolle Eltern verunsichert. Konkrete Informationen über Nutzen und Risiken von Impfungen sind gefragt.



Mittwoch, 6. April 2016

Dr. Adolf Peretti (GRS Gemresearch Swisslab AG, Luzern, Schweiz)

DAS MOGOKTAL UND MOMEIK. FUNDORT DER SELTENSTEN EDELSTEINE DER WELT

Vortrag und Film (Dauer 2 Stunden)

Gemeinsame Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums, der Österreichischen Gemmologischen Gesellschaft und der Österreichischen Mineralogischen Gesellschaft

Von 1994 - 2015 hat das Gemresearch Swisslab eine vollständig neue Karte der Edelsteinvorkommen Mogoks und eine geologische Karte von Momeik erstellt, ein Lebenswerk, das zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Neben detaillierten Fundortbestimmung von Rubinen, Saphiren und Spinellen, konnten auch die Vorkommen von selteneren Sammlersteinen, wie z.B. Poudretteit, Painit, Johachidolit, Serendibit, Taaffeit u.v.m. lokalisiert werden. Nördlich von Mogok, im Gebiete von Momeik gelang es die Fundstellen von Pezzottait, Morganit, "Mushroom Turmalin" und Danburit ausfindig zu machen. Die Forschungen wurden durch einen Dokumentarfilm und durch Fotodokumentationen vervollständigt, die kulturellen Aspekte konnten in einem neuen Buch über Burma zusammengefasst werden. Von allen Minen wurden Gesteins- und Edelstein-referenzproben geborgen und in die Sammlung von GRS integriert. Dabei wurde ein neues Mineral entdeckt, welches den Namen des Entdeckers erhielt: "Perettiit". Ein Dokumentarfilm über den Besuch einer Mine erlaubt einen Einblick in die Arbeitsweise in diesem bisher schwer zugänglichen Teil von Burma. Bei der Forschung konnten wir Edelsteine von Weltrekordgröße sicherstellen, wie z. B. den größten Painit (ca. 3.500ct), Poudretteit (ca. 550ct). Mehrere Exemplare des neuen Minerals Perettiit werden mitgebracht und können im Mikroskop angeschaut werden, wovon ein Exemplar dem NHMW überreicht wird

Perettiit-Einschluss in Phenakit von Burma (Myanmar)


Mittwoch, 30. März 2016

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG - VEREINSJAHR 2015

Im Anschluss

Mag. Rudolf Rozánek & Team

DURCHS WILDE WOLKERSDORF - PRÄSENTATION EINES AUßERGEWÖHNLICHEN NATURFÜHRERS FÜR DAS SÜDLICHE WEINVIERTEL

Generationen von AHS-Schülerinnen und -Schülern beteiligten sich an der Herstellung des unkonventionellen, mittlerweile sechsbändigen Naturführers mit Fotos, Zeichnungen, Erlebnis-wegen und genauen Fundortbeschreibungen, der seinen Weg sogar bis zur Frankfurter Buchmesse fand.



Mittwoch, 9. März 2016

Csaba Egri (Caverna 3d cave photography, Budapest)

DIE UNBEKANNTE SEITE DER ERDE - HÖHLENWELTEN IN 3D

Gemeinsame Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums und der Karst- und Höhlenkundlichen AG (Speläologische Vortragsreihe)

Weltweit gibt es tausende Höhlen, doch nur wenige sind leicht zugängliche Schauhöhlen. Einige Höhlen mit einzigartigen Tropfstein- und Sinterformationen sind so verletzlich und strikt geschützt, dass sie nie für Besucher erschlossen werden können. Mit sensationellen 3D-Bildern wollen wir die unbekannte Seite der Erde - die faszinierenden Höhlenwelten - ans Licht bringen. Das Publikum wird in eine einzigartige Welt geführt, die den meisten sonst verborgen bleibt.



Mittwoch, 17. Februar 2016

Begleitende Kommentare: Franz Prokes (Wien)

VULKANE IN ITALIEN

Filmvorführung

Gemeinsame Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums und der Österreichischen Mineralogischen Gesellschaft

Der Ätna, der aktivste Vulkan Europas, überschüttet die Stadt Catania auf Sizilien regelmäßig mit Asche und sorgte zuletzt im Jahr 2013 für Evakuierungswarnungen. Als gefährlichster Vulkan der Welt gilt jedoch der Vesuv, in dessen unmittelbarer Nähe die Millionenstadt Neapel liegt. Welche positiven und negativen Auswirkungen haben die italienischen Vulkane auf das Leben im Umland, wie beeinflussen sie Alltag und Brauchtum der dort lebenden Menschen? Und sind die jüngsten Experimente zur Erforschung der Feuerkammer wirklich ungefährlich? Die spektakulären Aufnahmen der meterhohen Lavafontänen, die der Ätna 2012 in die Luft schleuderte, vermitteln auf eindrucksvolle Weise eine Ahnung von der Dimension der Naturgewalten, die hier aktiv sind.



Mittwoch, 10. Februar 2016

Dr. Nikolaus Szucsich (ABOL-Manager, 3. Zoologische Abteilung, Naturhistorisches Museum Wien)

INVENTARISIERUNG DER GENETISCHEN VIELFALT DER HEIMISCHEN TIERE, PFLANZEN UND PILZE

Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums

Österreich ist ein Land der Vielfalt: Eine vielfältige Landschafts-struktur spiegelt sich in einer hohen Biodiversität wider. Die Erfassung des heimischen Organismenreichtums ist Ziel von ABOL, des Austrian Barcode of Life Projekts. Im Vortrag wird vermittelt, wie man genetische Diversität erhebt und wie mannigfach die Anwendungsmöglichkeiten sind.



Mittwoch, 9. Dezember 2015

Christoph Leeb, MSc (NHM Wien/Universität Wien)

ÜBERWINTERUNG DES FEUERSALAMANDERS IM WIENERWALD

Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums

Wenn der Winter naht, endet die Saison für alle, die sich mit heimischen Amphibien im Freiland beschäftigen. Frösche und Kröten verfallen in Winterstarre und überdauern die kalte Jahreszeit in frostsicheren Verstecken. Eine Ausnahme stellt der Feuersalamander (Salamandra salamandra) dar, der mit etwas Glück auch an wärmeren Jännertagen im Wald angetroffen werden kann. Da detaillierte Untersuchungen über die Winteraktivität des Feuersalamanders bisher fehlten, hat sich eine Arbeitsgruppe an der Universität Wien diesem Thema gewidmet. Seit 2010 wird eine Population im Wienerwald untersucht und ein Winterquartier des Feuersalamanders mit einer Fotofalle überwacht. Es werden erstaunliche Ergebnisse dieser Untersuchung, sowie Einblicke in die Ökologie des Feuersalamanders präsentiert und gezeigt, dass es sich durchaus auszahlt, auch einmal im Winter nach Amphibien Ausschau zu halten



Mittwoch 25. November 2015

Helga Kugler (Eichgraben, Niederösterreich)

DIE "RUTIL-EISENROSENKLUFT" VOM ZILLERTAL IN TIROL

Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums

Eine alpine Kluft aufspüren und öffnen - der Traum jedes Hobbymineralogen! Die Film-Doku zeigt eindrucksvoll die mühevolle Kluft-Bearbeitung unter extremen Bedingungen im Mörchnerkar - in 2600 m SH.



Freitag/Samstag, 20./21. November 2015

Wissenschaftliche Koordination:
Prof. Dr. Winfried Henke (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)
Prof. Dr. Maria Teschler-Nicola (NHM Wien)

AKTUELLE BEFUNDE DER PALÄOANTHROPOLOGIE

Workshop der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Zusammenarbeit mit dem Naturhistorischen Museum Wien und den Freunden des Naturhistorischen Museums

Die Paläoanthropologie hat sich in den letzten Jahrzehnten im Rahmen der Systemtheorie der Evolution aufgrund innovativer methodischer Ansätze zu einem multidisziplinären Wissenschaftszweig entwickelt. Der angestrebte "rote Faden" des Workshops zieht sich durch die einzelnen Etappen der Menschwerdung und soll gleichzeitig die enorm gesteigerten technischen und methodischen Ansätze zu einer nachhaltigen Modellbildung verdeutlichen.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Menschenbilder in den Wissenschaften", mit der die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Zusammenarbeit mit jeweils wechselnden Kooperationspartnern zur Reflexion und Selbstreflexion der Wissenschaften und ihrer Aussagen beitragen möchte.


[Programm]



Mittwoch, 28. Oktober 2015

Bettina Glasl (Wien)

DER EINFLUSS VON MIKROBEN AUF DIE GESUNDHEIT VON KORALLEN

Im Anschluß an das Korallensymposium - AutReef2015

Korallen beherbergen zahlreiche Mikroorganismen. Neben den symbiontischen Algen beinhalten sie auch eine Vielzahl an Mikroben. Die Dynamik dieser Mikroben und ihre Auswirkung auf die Gesundheit der Koralle wird dargestellt.



Mittwoch, 21. Oktober 2015

Öffentlicher Vortragsnachmittag der Freunde des Naturhistorischen Museums

NEUGIER!WISSEN!SCHAFFT

Junge WissenschafterInnen des NHM stellen ihre Forschungsergebnisse vor. Prämierung der besten Arbeiten mit dem Carl von Schreibers Forschungspreis.

[Programm]

[Jury und Organisation]

[Gewinner]





Mittwoch, 14. Oktober 2015

Dr. Nikola Szucsich (NHM Wien; ABOL Manager)

ICH WEIß WAS DU VOR 480 MILLIONEN JAHREN GEMACHT HAST!

Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums

Die Vorfahren der Insekten sind vor 480 Millionen Jahren ans Land gegangen und haben alle Kontinente erobert, letztendlich auch die Lüfte. Jetzt versucht eine Internationale Kooperation Licht in die verbliebenen Geheimnisse der Erfolgsstory der Insekten zu bringen. Bei alledem ist Vielfalt der Garant des Erfolgs: Diversität von Arten, Forschern, Daten und Ansätzen.


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Mittwoch, 7. Oktober 2014

Univ.-Doz. Dr. Christine NEUGEBAUER-MARESCH (Archäologin) und
Natalie MESENSKY (Autorin)

ARCHÄOLOGIE, SCHAMANISMUS, UND KRIMI

Vortrag und Buchpräsentation

Im Mittelpunkt wird Fanny, die Venus vom Galgenberg und älteste menschengestaltige Steinplastik der Welt stehen. Die Ausgräberin der Figur, Univ.-Doz. Dr. Christine Neugebauer-Maresch, wird über Entdeckung, mögliche Deutungen des Kunstwerks und über Schamanismus im urgeschichtlichen Kontext sprechen. Natalie Mesensky, die als Studentin das erste Bruchstück dieser Statuette gefunden hatte, präsentiert ihren Kriminalroman "Im Namen der Venus", erschienen im Gmeiner Verlag. Wer wundert sich, dass im Roman eine steinzeitliche Venusfigur als Auslöserin der spannenden Handlung fungiert?


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Mittwoch, 30. September 2015

Joachim Schween M.A. (Archäologe, Hameln, BRD)

LUREN UND IRISCHE HÖRNER DER BRONZEZEIT - SPRACHROHRE DER GÖTTER

Gemeinsame Veranstaltung der Anthropologischen Gesellschaft in Wien und der Freunde des Naturhistorischen Museums

Zu den erstaunlichsten Musikinstrumenten der europäischen Bronze-zeit zählt die Lure. Dieses Prädikat verdient jedoch noch ein zweites, etwa gleichaltes, ausschließlich auf den britischen Inseln gefundenes Instrument, das bronzene Irische Horn. Der Vortrag wird mit Klangbeispielen die Gemeinsamkeiten und Unterschiede beider Blasinstrumente herausstellen.



Mittwoch, 16. September 2015

Dr. Helmut Sattmann (NHMW)

PARASITEN IMMER UND ÜBERALL

Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums

Parasiten sind überall! Parasitäre Erkrankungen sind von größter Bedeutung. Wir können Parasiten nicht gänzlich entkommen, aber wir können lernen, mit ihnen zu leben. Das Wissen um die biologischen Zusammenhänge ermöglicht heute nicht nur die medizinische Behandlung bei akutem Befall, sondern vor allem auch die Vermeidung der Infektion.



Mittwoch, 2. September 2015

Mag. Silke Schweiger / Dr. Heinz Grillitsch (NHMW)

DIE AMPHIBIEN UND REPTILIEN DES NEUSIEDLER SEE-GEBIETES

Gemeinsame Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums, des Naturhistorischen Museums und des Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel.

Im Zuge eines mehrjährigen, von der Nationalparkverwaltung Neusiedler See - Seewinkel geförderten Kartierungsprojektes der Herpetofauna der Neusiedler See-Region entstand ein Feldführer, der die im Gebiet vorkommenden Amphibien und Reptilien vorstellt. Im Vortrag werden das Untersuchungsgebiet, das Projekt und der neue Feldführer präsentiert.



Mittwoch, 24. Juni 2015

Begleitende Kommentare: Franz Prokes (Wien)

VULKANAUSBRUCH AUF ISLAND - FILMVORFÜHRUNG

Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums

Im Jahr 2010 hielt der Vulkan Eyjafjallajökull, der sich unter dem sechstgrößten Gletscher Islands befindet, durch seinen gewaltigen Ausbruch die Welt in Atem. Der Film zeigt nicht nur die entscheidenden Phasen des spektakulären Naturereignisses, sondern dokumentiert auch die Auswirkungen auf die umgebende Landschaft und die ansässige Bevölkerung.



Mittwoch, 10. Juni 2015

Thierry Aebischer (Universität Fribourg), Raffael Hickisch (Chinko Project), Dr. Frank Zachos (NHMW)

DAS CHINKO-PROJEKT - ERFORSCHUNG UND SCHUTZ DER SÄUGETIERFAUNA IM HERZEN AFRIKAS

Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums

Die Zentralafrikanische Republik ist ein weißer Fleck auf der biologischen Landkarte. Politisch zerrüttet und von der Wissenschaft weitgehend ignoriert, gibt es hier diverse Wald- und Savannenlebensräume sowie eine unbekannte Vielfalt an Arten, darunter mindestens 79 Säuger, 376 Vogelarten und über 190 Baum und Strauch-Arten. Das Chinko Projekt hat sich der Erforschung und dem Schutz dieses Kleinods verschrieben. Der Vortrag stellt das Gebiet, seine Bewohner, die bis heute in mehr als 750,000 z. T. spektakulären Kamerafallenbildern (siehe oben) festgehalten sind, sowie das Projekt vor und informiert über die aktuellen Probleme, mit denen sich der Naturschutz vor Ort konfrontiert sieht.



Mittwoch, 27. Mai 2015

Frank E. Zachos (NHMW)

AUF DIE GRÖßE KOMMT ES AN

Gemeinsame Veranstaltung des Naturhistorischen Museums und der Freunde des Naturhistorischen Museums

Welche sind die kleinsten und welche die größten Lebewesen? Warum gibt es in der Evolution so oft den Trend zur Größenzunahme? Warum "fühlt" sich Wasser für Plankton an wie Pech oder Honig? Und könnten die Liliputaner und die Riesen aus Gullivers Reisen theoretisch existieren? Und wenn ja, wie würden sie aussehen? Und könnte man ihre Stimmen hören?

Begleiten Sie uns auf eine Entdeckungsreise durch Größenordnungen und ihre physikalischen und biologischen Konsequenzen - von Bakterien bis zu Walen und Mammutbäumen. Vor allem aber soll der Vortrag zeigen, dass Größe eine der bedeutendsten Eigenschaften aller Lebewesen ist.



Mittwoch, 20. Mai 2015

RARE EARTH - Führungen und Vortrag

Kuratorenführung durch die Ausstellung Rare Earth, Thyssen-Bornemisza Art Contemporary, TBA21-Augarten: Scherzergasse 1A, 1020 Vienna

Mit Rare Earth präsentierte Thyssen-Bornemisza Art Contemporary (TBA21, Wien) ihre bislang ambitionierteste thematische Gruppenausstellung, in der 17 internationale künstlerische Positionen und zehn neu beauftragte Werke gezeigt werden. >>mehr...

Transfer zum NHM

Führung durch die Mineraliensammlung mit dem Fokus auf REE (Rare Earth Elements) mit Kuratorin Dr. Vera M.F. Hammer

Vortrag von Prof. Dr. Jussi Parikka (University of Southampton) "GEOLOGIE & MEDIEN"

Jussi Parikka ist Medientheoretiker an der University of Southampton und Autor von The Geology of Media (2015) und Insect Media (2010). Parikka zufolge stehen Kultur und Ökologie in starker Beziehung zueinander. >> mehr...


Mittwoch, 13. Mai 2015

Priv.Doz. Dr. Elisabeth Haring & Dr. Helmut Sattmann (NHMW)

WAS SIE SCHON IMMER ÜBER SCHNECKEN WISSEN WOLLTEN

Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums

Landschnecken sind in besonderer Weise ortsgebunden und haben daher ganz spezielle Überlebensstrategien entwickelt. Von komplexem Sexualleben und außergewöhnlichen Fortpflanzungsstrategien bis zu Fragen der Ausbreitungsmechanismen und Artbildungsprozesse reicht das Spektrum der Themen der Arbeitsgruppe "Alpine Landschnecken" am NHM. Ein durchaus unterhaltsames Kondensat daraus erfahren Sie in Doppelconférence.



Montag, 11. Mai 2015

Walter Weiss (Film und Drehbuch)

PREMIERE DES SPELEOTECT-FILMS

Beim SPELEOTECT-Projekt werden aktive Tektonik und rezente Dynamik von Mikroversätzen an großen Störungssystemen in Höhlen untersucht. Um einem breiten Publikum zu erklären worum es dabei geht, hat Walter Weiss einen 16-minütigen Film über dieses FWF-Projekt gestaltet.

Nach einer kurzen Einleitung zu den Hintergründen von Projekt und Film und der Premiere gibt es ein Buffet.

Das SPELEOTECT-Team (Lukas Plan, Bernhard Grasemann, Ivo Baron und Ivanka Mitrovic) sowie Walter Weiss freuen sich auf Euren Besuch!



Mittwoch, 29. April 2015

Dr. Alexander Lukeneder (Geologisch-Paläontologische Abteilung, NHM Wien)

DIE MADAGASSEN KOMMEN...

Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums

Einzigartige Ammoniten, aus der Kreidezeit Madagaskars (110 Millionen Jahre alt, 90 Kilogramm schwere Blöcke) konnten durch die Freunde des NHM angekauft werden. Madagaskar lag zur unteren Kreidezeit nahe der afrikanischen Südspitze und bildete damals noch eine Einheit mit Indien. Gondwana zerbricht endgültig und die Ammoniten sind Zeitzeugen dieses gigantischen Ereignisses.



Mittwoch, 22. April 2015

Dr. Günter Schweigert (Staatliches Museum für Naturkunde Stuttgart)

DER NUSPLINGER PLATTENKALK - ERFORSCHUNG EINER FOSSILLAGERSTÄTTE IM OBERJURA SÜDDEUTSCHLANDS

Gemeinsame Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums und der Österreichischen Paläontologischen Gesellschaft

Seit über 20 Jahren gräbt ein Team des Stuttgarter Naturkundemuseums auf der westlichen Schwäbischen Alb im Nusplinger Plattenkalk. Besondere Ablagerungsbedingungen und präparatorisches Geschick ermöglichen einzigartige Einblicke in die Flora und Fauna einer tropischen Lagune der späten Jurazeit, in der überall der Tod auf seine Bewohner lauerte.



Freitag, 17. April 2015

Jane Goodall Institut - Austria

WIEN GRÜßT AFRIKA

Benefizkonzert zugunsten der Batwa Pygmäen

Begrüßung und Einführung: Oliver Bruck

Konzertprogramm mit Wienerliedern, Operettenschlagern und Arietten aus dem Wiener Vorstadttheater zum Thema "Afrika" (Musikalische Gestaltung: Ensemble Oper@Tee)

Buffet

Mit dem Kauf einer Karte unterstützen Sie ein Wasserversorgungssystem einer Batwa-Familie. >>mehr...



Mittwoch, 15. April 2015

Prof. Stephen A. Macko (Department of Environmental Sciences, University of Virginia, USA)

IMPLICATIONS OF A CHANGING EARTH: OBVIOUS AND CASCADING

Gemeinsame Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums und der Österreichischen Paläontologischen Gesellschaft

The ocean influences all activities on Earth, being a source of nutrition and energy while buffering climate. It is the portion of the planet that is in greatest need of data to address issues of the dramatic changes that are happening globally. Fisheries, source of 16% of human nutrition, are in a state of near collapse for some species owing to overfishing and mismanagement of a sustainable infrastructure. Global warming is influencing many aspects of the ocean system and will have collateral impacts beyond simply raising the temperatures. Arctic sea ice loss will open new avenues which are economically efficient for transport. The increasing loss of glaciers on Greenland is only beginning to be understood. Sea ice coverage in 2012 was the lowest on record and the area of surface melt on the Greenland Ice Sheet was recorded at the highest (97%) since satellite images documented its status. Diminishing ice cover also influences fishing efforts and exploration for fossil fuels in the high Arctic. Without data fish stock sizes, effects on commercial fisheries are complex, and begs for fundamental knowledge. As a consequence of increased fossil fuel exploration, the risk of contamination is heightened in fragile Arctic environments. The addition of massive amounts of carbon dioxide to the atmosphere and oceans, changes the ocean chemistry, increasing acidity while lowering the pH. Acidification influence on calcareous organisms at primary production levels could lead to catastrophic effects on higher organisms of food chains. The collateral impacts of the changing ocean in a period of global warming urgently require further study in order to enable adaptation and reduce vulnerability. Only through an appreciation for the past and a comprehensive understanding of the present, can we anticipate the future. The potential for that vision of the ocean lies with cooperation among all nations.



Mittwoch, 8. April 2015

Em. Univ.Prof.Dr.Dr.h.c. Fritz F. Steininger (Krahuletz-Museum Eggenburg)

CANDID PONZ REICHSRITTER VON ENGELSHOFEN (1803 - 1866) - GUTSHERR - SAMMLER - FORSCHER

Candid Ponz von Engelshofen war Rittmeister und verwaltete ab 1837 das väterliche Gut in Stockern bei Horn. Er war nie verheiratet und alles andere als ein "Salonmensch". Er verstarb 1866 an Cholera.

Engelshofen hat bedeutende paläontologische, archäologische, Waffen, Eisenobjekte und biologische Objekte aufgesammelt, war eng befreundet mit Georg Krahuletz, Vater von Johann Krahuletz und dessen Mentor und begleitete Eduard Suess, Ferdinand von Hochstetter und Matthäus Much bei vielen Exkursionen.

Die naturwissenschaftlichen Sammlungen sind heute im Krahuletz-Museum in Eggenburg ausgestellt.



Mittwoch, 25. März 2015

Berthold Ottens (Walsdorf bei Bamberg, BRD)

CHINA - EDELSTEINE UND JADE AUS XINJIANG

Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums und der Österreichischen Gemmologischen Gesellschaft

Hochgebirge und Wüsten beherrschen die Landschaft in der riesigen chinesischen Provinz Xinjiang. Die Jadevorkommen entlang der Seidenstraße besitzen Jahrhunderte alte Tradition. Großräumige Pegmatitvorkommen liefern erlesene Edelsteine. Chinakenner Berthold Ottens berichtet mit eindrucksvollen Fotos über die aktuelle Fundsituation in der wenig bekannten Region.



Mittwoch, 18. März 2015

Prof. Dr. Peter SCHMID (Universität und ETH Zürich sowie University of the Witwatersrand in Johannesburg, Südafrika)

NEUES ZUM URSPRUNG DER GATTUNG HOMO

Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums und der Anthropologischen Gesellschaft

Der Ursprung der Gattung Homo liegt im Dunkeln, wird jedoch allgemein in der Gattung Australopithecus gesehen. Unerwartete Fossilfunde aus Südafrika werfen ein neues Licht auf diesen Abschnitt in der menschlichen Stammesgeschichte. Sie zeigen, dass in der Bewertung von bruchstückhaften Einzelfunden Vorsicht geboten ist. Ist es gerechtfertigt, Neufunde in vorgefasste Schemata hineinzuzwängen?



Mittwoch, 28. Jänner 2015

Harald Bauer, Thomas Exel und Dipl. Geogr. Pauline Oberender (Karst- und Höhlenkundliche Arbeitsgruppe, NHM)

GOBHOLO HÖHLE - EIN FORSCHUNGSBERICHT

Gemeinsame Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums, der Karst- und Höhlenkundlichen Arbeitsgruppe des Naturhistorischen Museums und des Landesvereins für Höhlenkunde in Wien und Niederösterreich

Die Gobholo Höhle befindet sich im Tal des Gobholo-Flusses im Westen Swasilands, im südlichen Afrika. Diese Höhle zu erforschen und zu kartieren war das primäre Ziel einer Expedition, die im Jänner 2014 unter der Leitung von Manuela Scheuerer und Johannes Lundberg (Schweden) stattfand. Insgesamt waren 12 HöhlenforscherInnen aus 5 Nationen beteiligt. Die im Granitgestein entstandene Höhle erstreckt sich über mehrere Etagen, sie ist stark verzweigt, teilweise labyrinthisch und weist, je nach Tiefenniveau sehr unterschiedliche Raumformen auf. Oberflächennah begrenzen stark gerundete Blöcke den Höhlenraum, in den tieferen Teilen trifft man auf Festgestein, das deutliche Ver-witterungsspuren aufweist. Dort sind auch Speleotheme vorzufinden, die in ihrer Form an solche in Karsthöhlen erinnern.



Mittwoch, 26. November 2014

Attila ÖSI (Eötvös University, Budapest)

DINOSAURS AND OTHER VERTEBRATES FROM THE LATE CRETACEOUS OF HUNGARY

Gemeinsame Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums und der Österreichischen Paläontologischen Gesellschaft

Iharkút is a Late Cretaceous vertebrate locality in Hungary. 15 years of excavations revealed a spectacular fauna including the first dinosaurs from the country. The locality is of great importance due to its Santonian age (Upper Cretaceous) and the various species characterized by unusual paleobiological features.



Mittwoch, 22. Oktober 2014

A.Univ.-Prof. Mag. Dr. Ulrich Griesser (Institut für Pharmazie und Pharmazeutische Technologie, Universität Innsbruck)

KRISTALLPHÄNOMENE IN DER ARZNEIMITTELENTWICKLUNG

Gemeinsame Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums und der Österreichischen Mineralogischen Gesellschaft

Der Vortrag führt durch die pharmazeutischen Kristallwelten mit komplexen und gleichzeitig faszinierenden Phänomenen. Erfahren Sie wie Kristallingenieure diese Phänomene nützen, um eine optimale Arzneimittelqualität zu gewährleisten, warum man Nano- oder Kokristalle herstellt oder welche Rolle Kristalle bei der Auffindung neuer Wirkstoffe spielen.

Ab 15 Minuten vor Beginn der Veranstaltung ist zum Besuch der Vortragsveranstaltung für Mitglieder der ÖMG der Eintritt frei.



Mittwoch, 8. Oktober 2014

Dr. Frank Hoffmann (Institut für Anorganische und Angewandte Chemie, Universität Hamburg)

METALL-ORGANISCHE GERÜSTVERBINDUNGEN - DIE WUNDERBARE WELT PORÖSER KRISTALLE!

Gemeinsame Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums und der Österreichischen Mineralogischen Gesellschaft. Ab 15 Minuten vor Beginn der Veranstaltung ist zum Besuch der Vortragsveranstaltung für Mitglieder der ÖMG der Eintritt frei.

Metall-organische Gerüstverbindungen (MOFs) stellen eine noch junge Materialklasse dar, die sich durch extrem große innere Oberflächen und einen modularen Aufbau auszeichnen. Das prädestiniert sie für eine Fülle von Anwendungen, insbesondere im Bereich der Gasspeicherung und -trennung. Aber selbst wenn sie zu nichts nutze wären - so könnte man sich schlicht an der Schönheit ihrer chemischen Architektur erfreuen. Auch davon handelt der Vortrag.



Mittwoch, 13. August 2014

Mag. Hans Reschreiter (NHMW) und Dr. Otto Picher (Medizinische Universität Wien)

HALLSTATTWÜRMER - PARASITEN ALS BEGLEITER DES MENSCHEN

Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums

Im Hallstätter Salzbergwerk haben sich neben unzähligen prähistorischen Werkzeugen auch hunderte menschliche Exkremente erhalten. Die perfekt konservierten Exkremente ermöglichen es nicht nur die Ernährung der prähistorischen Bergleute zu rekonstruieren, sondern geben auch Einblick in die gemeinsame Geschichte des Menschen und seiner Parasiten.

Menschliche Exkremente aus dem Salzbergwerk Hallstatt (ca. 600 v. Chr.). Saubohnen, Hirsekörner und Gerstenspelzen.


Mittwoch, 23. Juli 2014

Prof. Dr. Bettina Lotsch (Max-Planck-Institut für Festkörperforschung, Stuttgart und Department Chemie, LMU München)

FARBE EINMAL ANDERS: PHOTONISCHE KRISTALLE IN NATUR UND FORSCHUNG

Gemeinsame Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums und der Österreichischen Mineralogischen Gesellschaft

Die Natur kultiviert und perfektioniert seit Jahrmillionen eine besondere Farbquelle: strukturelle Farbe. Der Ursprung der schillernden Farben von Schmetterlingsflügeln, Opalen und Pfauenaugen liegt nicht in licht-absorbierenden Chromophoren, sondern in der regelmäßigen An-ordnung dielektrischer Materialien mit Periodizitäten im Submikro-meterbereich. Diese Nanostrukturen wirken als Beugungsgitter für sichtbares Licht und beeinflussen die Ausbreitung von Photonen in sog. "Photonischen Kristallen" in ähnlicher Weise wie atomar geordnete Kristalle die Ausbreitung von Elektronen modulieren. Der Vortrag erörtert die Grundlagen natürlicher und künstlicher Photonischer Kristalle und zeigt Perspektiven für deren Verwendung als optische Sensoren für eine Vielzahl physikalischer und chemischer Stimuli auf.




Mittwoch, 28. Mai 2014

Dr. Leopold Weber (i.R. BMWFJ)

DIE GENESE VON GROßLAGERSTÄTTEN IN RAUM UND ZEIT

Gemeinsame Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums und der Österreichischen Mineralogischen Gesellschaft


Lagerstätten sind Anreicherungen mineralischer Rohstoffe, die auf natürliche Weise entstanden sind und mit wirtschaftlichem Nutzen abgebaut werden können. Die Entstehung von Lagerstätten geschieht nicht zufällig, sondern folgt physikalischen und chemischen Grundgesetzen. Diese haben sich aber im Laufe der Erdgeschichte zum Teil gravierend geändert. Welche Voraussetzungen sind zur Lagerstättenbildung grundsätzlich erforderlich? Wo und wie bildeten sich auf der Erde die ältesten Lagerstätten?

Nur bei einer ausreichenden Kenntnis über die Entstehung von Lagerstätten in Raum und Zeit können entsprechende Such- und Untersuchungsstrategien entwickelt werden. Im Rahmen des Vortrages wird versucht, auf diese wichtigen Fragen wissenschaftlich fundierte Antworten zu geben.

Magnesitlagerstätte Eskishehir / Türkei (Foto L. Weber)




Mittwoch, 14. Mai 2014

Prof. Thomas Armbruster (Universität Bern)

KRISTALLE: DIE ERFORSCHUNG IHRER EIGENSCHAFTEN IM WANDEL DER ZEIT

Gemeinsame Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums und der Österreichischen Mineralogischen Gesellschaft


Begleiten Sie Prof. Armbruster bei einer 2.000 jährigen Zeitreise durch die Entwicklung der Kristallographie. Lernen sie einige hervorragende Persönlichkeiten und ihre Leistungen kennen. Wer waren diese Wissenschaftler und was war ihr Weg zum Erfolg? Was haben Eiskristalle und Quarz gemeinsam und was ist ein Quasikristall?






Mittwoch, 7. Mai 2014

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG 2014

TAGESORDNUNG

1. Begrüßung durch den Präsidenten
2. Bericht des Vorstandes
3. Bericht der Rechnungsprüfer
4. Entlastung des Vorstands
5. Neuwahl des Vorstandes
6. Neuwahl der Rechnungsprüfer
7. Allfälliges

im Anschluss

Dipl.-Ing. Heinz WIESBAUER (Ingenieurkonsulent für Landschaftsplanung und -pflege, Wien)

HOHLWEGE UND LÖSSTERRASSEN IN NIEDERÖSTERREICH

Buchpräsentation


[Buchrücken]
[Flugblatt]
[Einladung - Buchpräsentation]
[Einladung - JHV]


Mittwoch, 30. April 2014

Dr. Jiri Svoboda (Masaryk Universität, Brno)

PALÄOANTHROPOLOGIE MÄHRENS - VON DEN NEANDERTHALERN BIS ZUM GRAVETTIENZEITLICHEN MENSCHEN.

Neue Erkenntnisse aus Grabungen in Mladec, Dolní Vestonice, Pavlov, Predmostí und Petrkovice


Die "Mährische Pforte" als Teil der großen europäischen Wasserscheide zählt zu den wichtigsten Migrationswegen des frühen Menschen im geographischen Zentrum Europas. Der Vortrag behandelt die fossilen menschlichen Funde dieser Region und geht zunächst auf die Begegnung der (späten) Neandertaler und der ersten modernen Menschen ein. Darüber hinaus wird auch die Entstehung und regionale Verbreitung des Gravettien, einer entwickelteren, komplexen und spezialisierten Kultur der jüngeren Altsteinzeit angesprochen, ebenso die reichhaltigen Spuren des alltäglichen Lebens und der Begräbnisrituale dieser eiszeitlichen Jäger. Dieser Themenkomplex wird anhand revidierter älterer Fundkomplexe sowie neuer Ausgrabungen an den klassischen Fundstellen, darunter Mladec, Stránská skála, Dolní Vestonice, Pavlov, Milovice, Predmostí und Petrkovice, erörtert.

Der Vortrag findet im Anschluss an die Jahreshauptversammlung der Anthropologischen Gesellschaft statt und beginnt daher um 19.00 Uhr. Die Freunde des NHM sind dazu eingeladen.


Funde aus Mladec bei Olomouc in Tschechien. Foto: W. Reichmann/NHMW



Mittwoch, 20. November 2013

Frank E. Zachos (Vortrag), Christoph Buchegger (Künstler)

BEDROHTE ARTEN: SÄUGETIERE

Vortrag und Buchpräsentation

Anlässlich der Sonderausstellung zum Artensterben sowie zum Erscheinen des Bildbandes "Bedrohte ARTen", der einer Kooperation zwischen dem Künstler Christoph Buchegger und Frank Zachos vom NHM entspringt, werden in dem Vortrag bedrohte Säugetiere, ihre Gefährdungsursachen sowie Maßnahmen zu ihrer Rettung vorgestellt. Angereichert ist der Vortrag mit den Zeichnungen des Künstlers, der anwesend sein wird und Bücher gerne signiert.

Gemeinsame Veranstaltung des Naturhistorischen Museums und der Freunde des Naturhistorischen Museums



Mittwoch, 13. November 2013

Helga Kugler (Eichgraben)

AUF MINERALIENSUCHE IN SPANIEN

Filmvortrag

Der Filmvortrag dokumentiert die Mineraliensuche an acht Spanischen Fundstellen auf anschauliche Weise, sowie den Besuch der prachtvollen Alhambra-Gärten in Granada (seit 1984 Weltkulturerbe).



Mittwoch, 30. Oktober 2013

Öffentlicher Vortragsnachmittag der Freunde des Naturhistorischen Museums

NEUGIER!WISSEN!SCHAFFT

Junge WissenschafterInnen des NHM stellen ihre Forschungsergebnisse vor. Prämierung der besten Arbeiten mit dem Carl von Schreibers Forschungspreis



[Programm]

[Diashow]


Mittwoch, 11. September 2013
Priv.-Doz. Dr. Anita Gamauf (NHM, 1. Zoologische Abteilung)

PANTANAL - LEBEN ZWISCHEN WASSER UND LAND

Vortrag

Der Pantanal im SW Brasiliens ist mit 230.000 km² Fläche das größte zusammenhängende Binnenland-Sumpfgebiet der Welt. Es ist noch sehr wenig erschlossen und kaum bewohnt. In diesem einzigartigen Naturparadies wurden 665 Vogelarten nachgewiesen, mehr als in ganz Europa. Darunter befindet sich das bedeutendste Vorkommen des bedrohten Hyazinth-Aras. Bemerkenswert unter den etwa 123 Säugetierarten sind die Vorkommen des vom Aussterben bedrohten Riesenotters, des Sumpfhirsches - und des Jaguars.



Mittwoch, 3. Juli 2013

Dr. Verena Stagl (NHMW)

PRÄSENTATION DER NEUEN RIESENKRABBENVITRINE

Vortrag und Demonstration

Im Zuge der Umgestaltung der oberen Kuppelhalle wurden vor kurzem die japanischen Riesenkrabben in den Saal XXIII transferiert. In einer neuen Vitrine und von den Präparatoren des Museums gekonnt restauriert, werden diese außergewöhnlichen Meerestiere eindrucksvoll präsentiert.
Beide Krabben, das Männchen mit der unglaublichen Länge der Scherenbeine von 1,7 Metern und das um vieles kleinere Weibchen waren schon zu Zeit der Eröffnung des Hauses, 1889, ausgestellt, allerdings hängend in einer Wandvitrine. Die Annahme es seien Geschenke des Kaisers von Japan an Kaiser Franz Josef, erwies sich an Hand neuer Recherchen als unrichtig.
Die Tiere leben hauptsächlich an der Südostküste von Japan, in den Buchten von Suruga und Sagami auf groben Sand oder Schlamm in Tiefen von 20 bis 500 Metern. Spannend ist die Lebensweise, Fortpflanzung und Entwicklung dieser Riesenkrabben, obgleich manches noch unbekannt ist.



Dienstag 18. Juni 2013

ÜBERGABE EINES MONDSTEINES DER NASA-MISSION APOLLO 15 AN DAS NATURHISTORISCHE MUSEUM WIEN

Moderation

Roland Machatschke / ehemaliger ORF-Kommentator

Vorträge von

Christian Köberl / Generaldirektor des NHM

William C. Eacho / Botschafter der USA in Österreich

Charles Bolden / NASA Administrator




Mittwoch, 12. Juni 2013
Priv.-Doz. Dr. Anita Gamauf (NHM, 1. Zoologische Abteilung)

DIE SERENGETI UND ANDERE NATIONALPARKS TANSANIAS - EIN REISEBERICHT ÜBER DEN OSTEN AFRIKAS

Vortrag

Wer an Tansania denkt, denkt vor allem an abenteuerliche Safaris in den zahlreichen Nationalparks. Neben der Weite der Landschaft sind die Besucher aus aller Welt vor allem von der artenreichen Tierwelt beeindruckt. Im Oktober 2012 bereiste die Vortragende im Rahmen eines Projektes den Norden des Landes, wo neben der bekannten Großwildfauna auch weniger bekannte Vogel- und Säugetiere aus nächster Nähe beobachtet und fotografiert werden konnten.



Mittwoch, 29. Mai 2013
Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Vetters (Institut für Geologie und Paläontologie, Universität Salzburg)

KLIMAKATASTROPHEN IN EUROPA DURCH VULKANAUSBRÜCHE AUF DEN ANTIPODEN

Vortrag

Der Vulkan Taupo auf Neuseeland explodierte ca. 178 n. Chr. und kann als bedeutender Einschnitt des europäischen Klimas archäologisch nachgewiesen werden. Ebenso ist der Ausbruch des Tamboro in Indonesien für die Zeit von 1815 - 1850 als einschneidender Einbruch für das europäische Klima der Biedermeierzeit dokumentiert. Es stellt sich die Frage wieweit die derzeit heftig diskutierte "Klimaerwärmung" andauern wird, bedenkt man das geologische Risiko eines Megaausbruchs eines Vulkans "am anderen Ende der Welt".



Mittwoch, 22. Mai 2013

Dipl.Ing. Werner Gamerith

MEIN NATURGARTEN Glück und Geheimnis

Vortrag und Buchpräsentation

Mit der Natur im Reinen. Wie das geht, erklärt der Autor in diesem sehr persönlichen Gartenbildband. Seine faszinierenden Fotografien und hilfreichen Erfahrungen und Tipps aus der eigenen Gartenpraxis regen zum Umdenken an. Denn ökologisch Gärtnern bedeutet: Weniger Aufwand, dafür mehr Vielfalt, weniger Arbeit, dafür mehr fröhliche Gelassenheit.




Mittwoch, 24. April 2013

Univ. Prof. DDr. Andreas Wanninger (Department of Integrative Zoology, Universität Wien)

FORSCHUNG AUF DEN SPUREN VON CHARLES DARWIN, ERNST HAECKEL UND BERTHOLD HATSCHEK: EVOLUTIONÄRE ENTWICKLUNGSMORPHOLOGIE IM 21. JAHRHUNDERT

Vortrag

Das Konzept der ontogenetischen Rekapitulation, nach welchem Gemeinsamkeiten in der Entwicklung von Organismen (Ontogenie) Hinweise auf ihre Verwandtschaft zueinander (Phylogenie) geben können, wurde bereits früh erkannt und diente als Grundlage wesentlicher evolutionsbiologischer Hypothesen so bekannter Naturforscher wie Charles Darwin, Berthold Hatschek oder Ernst Haeckel. Mit der Entwicklung neuer mikroskopischer Techniken und computergestützter Analyseverfahren haben sich in der jüngeren Vergangenheit Methoden etabliert, welche die vergleichende Analyse der Entwicklung auch kleinster Organismen in ungeahntem Detailreichtum erlauben und entsprechende Rückschlüsse auf ihre Evolution zulassen. Diese Daten dienen als wichtige, unabhängige Kontrolle der in zunehmender Fülle produzierten "Stammbäume des Lebens", welche heutzutage überwiegend mittels molekularer Daten (Gensequenzen) erstellt werden. In diesem Vortrag werden sowohl Fallbeispiele aus aktuellen Forschungsprojekten vorgestellt, in welchen neueste entwicklungsmorphologische Daten solche molekularbasierte Hypothesen stützen, als auch solche Fälle geschildert, wo die verschiedenen Datensätze zu gänzlich unter-schiedlichen evolutionären Schlussfolgerungen kommen. Dabei zeigt sich zunehmend, dass eine Synthese aus molekularbiologischen, morphologischen und entwicklungsbiologischen Ansätzen erforderlich ist, um befriedigende Antworten auf die Entstehung der Diversität organismischen Lebens auf unserem Planeten zu finden.



Mittwoch, 10. April 2013

Dr. Paul Westrich (Institut für Biologie und Naturschutz, Kusterdingen, Deutschland)

VON BLUMENSCHLÄFERN, BAUMEISTERN UND POLLENSAMMLERN - EINBLICKE IN DIE FASZINIERENDE WELT DER WILDBIENEN

Gemeinsame Veranstaltung des Naturhistorischen Museums und der Freunde des Naturhistorischen Museums

Dr. Paul Westrich, der sich seit 38 Jahren mit Wildbienen befasst, gibt einen Einblick in die faszi-nierende Vielfalt der Formen, Farben und Lebensweisen dieser Hautflügler. Anhand besonders anschaulicher Beispiele werden Verhalten, Nistweisen und Baumaterialien dargestellt. Unersetz¬lich im Leben der Wildbienen sind Blüten, ohne deren Pollen keine Biene für Nachkommen sorgen kann. Die vielfältigen Abhängigkeiten zwischen Bienen und Blüten bilden deshalb einen weiteren Schwerpunkt. Brillante Farbfotos und eindrucksvolle Filmsequenzen sollen für diese Insekten begeistern und nicht zuletzt motivieren, sich auch für einen nachhaltigen Schutz dieser Bestäuber von Wild- und Nutzpflanzen einzusetzen.



Mittwoch, 13. März 2013

Jahreshauptversammlung der Freunde des NHM

im Anschluss

DI Ulrich Eichelmann (Wien)

CLIMATE CRIMES - UMWELTVERBRECHEN IM NAMEN DES KLIMASCHUTZES

Gemeinsame Veranstaltung des Naturhistorischen Museums und der Freunde des Naturhistorischen Museums

Mehr als 2 Jahre hat sich Ulrich Eichelmann und sein Team auf die Spuren von Klimaschutzprojekten und "grünen Energien" begeben. Er besuchte die Mesopotamischen Sümpfe im Irak, die Urwälder Amazoniens und Indonesiens, die Türkei und Schutzgebiete in Deutschland. Das Ergebnis seiner Reisen ist erschreckend und wachrüttelnd. Den letzten Juwelen des Planeten droht der Untergang im Namen des Klimaschutzes.



Mittwoch, 27. Februar 2013
Berthold Ottens (Walsdorf bei Bamberg, BRD)

EDELSTEINE AUS INDIEN - FASZINIERENDES VON FRÜHER UND HEUTE

Gemeinsame Veranstaltung der Österreichischen Gemmologischen Gesellschaft und der Freunde des Naturhistorischen Museums

Berühmte Diamanten und andere Edelsteine aus Indien zählten zu den begehrtesten Juwelen gekrönter Häupter und Herrscher in aller Welt. Die historisch wichtigsten Edelsteine und deren Vorkommen werden ebenso dargestellt wie die in jüngster Zeit erfolgten Funde und deren Lagerstätten. Berthold Ottens bereiste selbst viele bedeutende Abbaue und ist weltweit anerkannter Kenner indischer Mineralien. Sein Vortrag informiert nicht nur über Probleme beim Reisen sondern schildert auch die Verhältnisse bei den Fundstellen und Minen, dem Handel und der weiteren Verarbeitung der Steine. Das vielfältige Indien mit seinem mineralogischen Reichtum, ein Land voller Gegensätze und Reize bilden einen farbenfrohen und interessanten Hintergrund der Präsentation.



Mittwoch, 13. Februar 2013
Dr. Philipp Gunz (Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, Leipzig)

DIE EVOLUTION UND ENTWICKLUNG DES MENSCHLICHEN GEHIRNS

Vortrag

Ob es zwischen Neandertalern und modernen Menschen Unterschiede in geistigen und sozialen Fähigkeiten gab, ist eines der großen Streitthemen in der Anthropologie und Archäologie. Da Gehirne nicht versteinern, kann man bei Fossilien nur den Innenabdruck des Gehirns (Endocast) und seiner umgebenden Strukturen im Schädel untersuchen. Für diesen Zweck werden mit einem Computertomographen (CT) hochauflösende dreidimensionale Röntgenbilder der Schädel sowie ein virtueller Abdruck des inneren Gehirnschädels erstellt. Mit diesen innovativen Methoden lassen sich Gestaltveränderungen des menschlichen Gehirns im Laufe der (phylogenetischen) Entwicklung bestmöglich nachzeichnen.



Mittwoch, 16. Jänner 2013

DIE SAMMLUNGEN DES NHM WIEN: DIE UNERSCHÖPFLICHKEIT DES OBJEKTS

3. Workshop im Rahmen der ZooBot-Reihe "Die Bedeutung von Sammlungen in der modernen Wissenschaft"

Programm:

Helmut Sattmann: Die Unerschöpflichkeit des Objekts - über den Wert naturhistorischer Sammlungen.

Ernst Vitek: Von Jacquin bis JACQ - Botanische Sammlungen im 21. Jahrhundert.

Elisabeth Haring: Eisgekühlte Gene - die DNA- und Gewebesammlung des NHM

"Zoologisch Botanische Gesellschaft in Österreich" in Kooperation mit den "Freunden des Naturhistorischen Museums Wien"



Mittwoch, 12. Dezember 2012
Dipl.- Ing. Alfred Schreilechner (Faszination Mineralien - Entdeckungsreisen weltweit; Mariapfarr)

FASZINATION MINERALIEN: EDELSTEINE IM SCHATTEN DER SIEBENTAUSENDER PAKISTANS

Vortrag

Seit 2003 hat der Extrembergsteiger Alfred Schreilechner mehr als 10 ausgedehnte Reisen nach und in Pakistan unternommen. Er hat insgesamt mehr als 1 Jahr in diesem faszinierenden Land verbracht und darf ohne Zweifel als Pakistan-Kenner bezeichnet werden. Der Vortragende erzählt über die schwierige Suche nach Mineralien- und Edelsteine in Hunza und Nagar im Norden Pakistans, darüber hinaus ein Bericht über seine Erlebnisreisen, sowie viel über die Einwohner, deren Lebensbedingungen und Kultur und die herrliche Landschaft. Mineralien faszinieren und begleiten Alfred Schreilechner seit Kindertagen. 2009 hat er dieses Hobby zu einem Teil seines Berufes gemacht.



Mittwoch, 28. November 2012
Dr. Luise Kruckenhauser, Robert Illek, Mag. Lukas Plan (NHM)

WÜSTEN - WADIS - HÖHLENFISCHE: EINE REISE IN DEN OMAN

Vortrag

Im Februar 2012 bereisten vier Mitarbeiter des NHM den Norden des Omans. Die Suche nach blinden Höhlenfischen und deren Oberflächengewässer bewohnenden Verwandten führte die Forscher durch die spektakuläre Gebirgslandschaft mit ihrer einzigartigen Geologie und in die Tiefen gewaltiger Höhlensysteme.



Mittwoch, 14. November 2012
Werner Gamerith

KAMPTAL - DIE NATUR EINER KULTURLANDSCHAFT

Vortrag und Buchpräsentation

Für Mensch und Natur hat das Kamptal überregionale Bedeutung. Es war Zentrum der mittelalterlichen Kolonisation und gründerzeitlicher Sommerfrische, ist Standort von Klöstern und Burgen, alten Mühlen und neueren Kraftwerken, großartigen Naturresten und lohnenden Wanderzielen. Das Katastrophenhochwasser 2002 war ein Anstoß, das Flusssystem als Ganzheit zu betrachten, ihm und seiner Lebenswelt wieder Raum zurückzugeben. Trotz mancher Verluste ist viel Ursprüngliches erhalten. Bäche und Moore, traditionelle Streifenfluren und grandiose Felsbildungen, Naturwälder oder pannonische Trockenrasen werden von selten gewordenen Pflanzen und Tieren bewohnt. Das Buch möchte dazu beitragen, diesen Reichtum bewusster wahrzunehmen, zu achten und zu bewahren.

Für die Freunde des NHM wird bei der Buchpräsentation ein Rabatt von 15 % auf den Normalpreis von 24,90 Euro gewährt.


Verlag Ferdinand Berger, Horn


Mittwoch, 7. November 2012
Priv.-Doz.Dr. Elisabeth Haring (NHMW, I. Zoologische Abteilung)

SCHNECKENVERWANDTSCHAFTEN

Große Bereiche der Alpen waren während der Eiszeiten vergletschert. Erst vor 15.000 Jahren besiedelten die sprichwörtlich langsamen Schnecken eisfrei gewordene Flächen bis in die Gipfelregionen. Doch woher kamen diese alpinen Einwanderer, und waren durch Isolierung neue Arten entstanden? Die Genetik klärt viele Fragen zu diesen oft unbemerkten Tieren und enthüllt ihre unglaubliche Biodiversität.



Mittwoch, 24. Oktober 2012
Dr. Ralf Tappert (Universität Innsbruck)

DIAMANTEN UND IHRE MINERALEINSCHLÜSSE

Gemeinsame Veranstaltung der Österreichischen Gemmologischen Gesellschaft und der Freunde des NHM

Natürliche Diamanten können eine Vielzahl verschiedener Minerale als Einschlüsse enthalten. Diese Einschlüsse erlauben auf einzigartige Weise Einsicht in die Entstehung von Diamanten und in die Prozesse, die sich im tiefen Inneren unseres Planeten abspielen.



Mittwoch, 10. Oktober 2012
Prof. Dr.Dr. Andreas Nerlich (Institut für Pathologie, Klinikum München-Bogenhausen und München-Schwabing)

MUMIEN - MEDIZIN - MOLEKÜLE PALÄOPATHOLOGIE - ALTÄGYPTISCHER MUMIEN UND SKELETTE IN NEUEM LICHT

Mumien üben seit vielen Generationen eine ungebrochene Faszination auf Laien-Betrachter wie Wissenschaftler. Für Letztere stellen sie über das grundsätzliche Faszinosum des Anblicks von Menschen aus längst vergangenen Zeiten hinaus eine einzigartige biologische "Datenbank" dar, deren Informationen mit Hilfe moderner Analysenverfahren in den letzten Jahren immer besser "lesbar" geworden sind.

Die interdisziplinäre wissenschaftliche Beschäftigung mit Mumien als authentische Residuen altägyptischer Populationen führt uns schnell zu einer Reihe von überraschenden Befunden: Unsere Analyse von inzwischen rund 1.800 mehr oder minder gut erhaltener, überwiegend skelettierter Mumien zeigt in verschiedenen Bevölkerungsstichproben und über eine Zeitspanne von rund 3.000 Jahren (ca. 3.500 - 500 v. Chr.) trotz vergleichweise geringen Raten an Kinderbestattungen als möglicher Hinweis auf eingeschränkte Kindersterblichkeit einen häufigen Tod im frühen Erwachsenenalter, häufige Traumaresiduen auch in sozial hochstehenden Bevölkerungsgruppen und zahlreiche Fälle mit Mangelzeichen. Dies lässt sich zunehmend durch molekulare paläomikrobiologische Untersuchungen (mit-)erklären, die parallel zur niedrigen Lebenserwartung eine hohe Frequenz an verschiedenen Infektionskrankheiten, insbesondere von Tuberkulose und Malaria, aber auch anderer Infektionen durch Ekto- und Endoparasiten aufzeigen. Schließlich eröffnet die paläopathologische Analyse auch Einblicke in Formen der gezielten ärztlichen Behandlung spezifischer Krankheitssituationen, aus denen wir wiederum Rückschlüsse auf das altägyptische Verständnis der Pathophysiologie von Krankheiten ableiten können. Auch hier ergeben sich in einzelnen Punkten überraschend "moderne" Konzepte und Behandlungsformen - parallel zu althergebrachten religiös-mythologischen Ansätzen.



Mittwoch, 8. August 2012
Mag. Christoph M. Hörweg

SPINNEN, ZECKEN, SKORPIONE: NEUES UND KURIOSES AUS DER WELT DER SPINNENTIERE

Veranstaltung der Freunde des NHMW



Mittwoch, 25. Juli 2012
Dr. Helmut Sattmann (NHMW, III. Zoologische Abteilung)

NEUE GÄSTE, NEUE WIRTE

Veranstaltung der Freunde des NHMW



Mittwoch, 11. Juli 2012
LEIDER KRANKHEITSBEDINGT ABGESAGT!
Dipl.-Ing. Wilfried Schlosser (Addis Abeba, Äthiopien)

EINE REISE NACH KONSO, INS LAND DER MORINGA BÄUME

Veranstaltung der Freunde des NHMW

Konso, in Süden Äthiopiens, mit einem trockenen und heißen Klima, ist für die Terrassenkultur bekannt, wo Moringa Bäume (moringa stenopetala) als wichtigste Pflanze für Ernährung, Gesundheit und landwirtschaftlichen Einsatz erkannt und seit hunderten von Jahren kultiviert wurden. Im Frühjahr 2011 war es dem Vortragenden möglich, eine Studienreise in das Gebiet der Konso zu unternehmen und die Gebräuche bezüglich Moringa zu studieren. In diesem Vortag sollen die Gebräuche der Konso und die Eigenschaften des Moringa Baumes vorgestellt werden.



Mittwoch, 9. Mai 2012
Mag. Dr. Ludovic Ferrière (Mineralogisch-Petrographische-Abteilung, NHM)

EXPEDITIONS IN THE DEEP DEMOCRATIC REPUBLIC OF CONGO

Veranstaltung der Freunde des NHMW

Dr. Ferrière has conducted two field campaigns in the Democratic Republic of Congo. During his first expedition in the Katanga province he was able to confirm the meteorite impact origin of a 17 km-in-diameter circular structure, the first known impact crater in central Africa. His 2011 expedition has allowed him to approach Mountains Gorillas, to hike an active volcano, and to conduct field investigations at an other possible large impact structure. Please join us to discover with him the many adventurous features and the amazing cultural history of the DRCongo



Mittwoch, 2. Mai 2012
Dr. Igor V. Pekov (Moscow State University, Faculty of Geology, Dept. of Mineralogy)

OUTSTANDING MINERALS AND MINERAL LOCALITIES OF KOLA PENINSULA

Veranstaltung der Freunde des NHMW und dem Institut für Mineralogie und Kristallographie der Universität Wien

Vortrag in englischer Sprache

Kola Peninsula is now of the most important mining regions of Russia, with huge operating mines for apatite, iron, nickel, and rare metals. Kola is unique in its mineralogy. More than 1000 mineral species have been found there. 250 minerals were first discovered at Kola. Khibiny is the world-largest alkaline complex that hosts the world-lagrest deposits of magmatic apatite. Khibiny produce superb, spectacular eudialyte, astrophyllite, natrolite, villiaumite, and loparite. Lovozero is another famous Kola alkaline complex, a source of remarkable specimens of lorenzenite, zircon, manganoneptunite, catapleiite, elpidite, etc. Kovdor is the most famous alkaline-ultrabasic, with carbonatites, complex at Kola, from which outstanding specimens of kovdorskite, bobierrite, baddeleyite and magnetite are originated. All three these alkaline complexes are also well-known due to the great diversity of rare mineral species. Granitic pegmatites are also widespead at Kola. They also contain many rare minerals, including nice amazonite crystals and the world-best plumbomicrolite and holtite. High-alumina metamorpic give superb staurolite twins and outstanding almandine and kyanite. Also note glendonite, a pseudomorph of calcite after ikaite, formed recently in sand-clay sea-coast deposit.

Khibiny panorama (L) and Loranzenite from Lovazero (R)


Mittwoch, 25. April 2012, 18:30 Uhr
Dipl.-Ing. Heinz Wiesbauer (Ingenieurkonsulent für Landschaftsplanung und -pflege, Wien)

WILDE BIENEN - WILDE PFLANZEN

Vortrag und Kurzfilme zur Bestäubungsbiologie

Die Wildbienen weisen in Österreich mit fast 700 Arten eine enorme Diversität auf. Ihre vielfältigen Beziehungen zu den Blütenpflanzen gehören zu den faszinierendsten Phänomenen unserer Natur. Die Blüten bilden nicht nur wichtige Pollen- und Nektarquellen, sondern sind für einige Wildbienen auch Rendezvous-Platz, Schlafstätte oder Baumaterial für die Nestanlage.

Seidenbiene Colletes graeffei

[Einladung]


Mittwoch, 11. April 2012
Mag. Daniela Magdalena Sorger (North Carolina State University)

ÄTHIOPIENS “CHURCH FORESTS” – LETZTE REGENWALDFLECKEN AM HORN VON AFRIKA

Vortrag und Vorstellung des Filmprojekts

Weltweit einzigartig: „Heilige Wälder“ umgeben Äthiopiens orthodoxe Rundkirchen. Diese letzten, noch völlig unerforschten Urwaldreste in einem von kargen Landschaften und Armut geprägten Land drohen nun auch zu verschwinden.

Debresena church forest- South Gondar, Ethiopia (Quelle: Google earth)

Projekt

Trailer



Mittwoch, 28. März 2012

Jahreshauptversammlung


Im Anschluss

Khaled Hakami (Museum für Völkerkunde)

JÄGER UND SAMMLER IM REGENWALD

Vortrag





Mittwoch, 14. März 2012
Dr. Günter Bechly (Kurator für Bernstein und fossile Insekten am Staatlichen Museum für Naturkunde in Stuttgart)

DIE EVOLUTION DER INSEKTEN - IM DREISPRUNG ZUM ERFOLG

Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums in Wien

Insekten sind die erfolgreichste und artenreichste Tiergruppe überhaupt und haben fast alle Lebensräume unserer Erde erobert, mit Ausnahme der Polkappen und der Meere. In den Tropenwäldern stellen nicht etwa die Großtierfauna, sondern Ameisen und Termiten den mit Abstand größten Teil der tierischen Biomasse. Auf jeden Menschen kommen etwa 150 Millionen Insektenindividuen. Insgesamt leben auf unsere Erde heute vermutlich mehr als zwei Millionen (vielleicht sogar bis zu 20 Millionen) verschiedene Insektenarten, von denen aber erst weniger als eine Millionen Arten wissenschaftlich beschrieben wurden. Durch ihre enorme Bedeutung für die meisten Ökosysteme sind Insekten auch für uns Menschen von allergrößter Wichtigkeit.

Der Vortrag erläutert die Evolution der Insekten durch drei entscheidende "Sprünge", die zum enormen Erfolg dieser Tiergruppe beitrugen. Einen vierten Sprung verdanken die Insekten dem Menschen: Durch die Zerstörung von natürlichen Lebensräumen, Verschmutzung und Vergiftung der Natur kommt es heute zu einem beispiellosen Massenaussterben.

Meganeuropsis permiana - das größte Insekt aller Zeiten


Montag, 27. Februar 2012
Ernst Hausner (Edition Hausner)

DAS NATURHISTORISCHE MUSEUM IN WIEN

Buchpräsentation

Illustrierte Einführungstexte zu Kunst- und Wunderkammern, die Habsburgischen Sammlungen, die Ringstraße und das Kaiserforum, die Geschichte des Hauses. Photographisches Essay zu Architektur, Bauschmuck und Dekoration. Zehn Abschnitte mit Photographien aus dem Bereich der Schausammlungen der einzelnen Abteilungen. Bildberichte über Besucher, über die wissenschaftlichen Sammlungen und die Arbeit im Haus sowie Informationen über die Organisation, über Bilder und Quellen.

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[home]




Mittwoch, 30. November 2011
Univ.Prof. i. R. Dr. Roman Türk (Universität Salzburg, Fachbereich Organismische Biologie)

DAS LEBEN IN DER ANTARKTIS – FORSCHEN IN DER KÄLTEWÜSTE

Veranstaltung der Freunde des NHM

Prof. Türk hat in den Jahren 2000 bis 2010 die Ross Sea Region in der Kontinentalen Antarktis vom 72. bis zum 84. Breitengrad durchforscht, ebenso die maritime Antarktis im Bereich des Livingston Islands (S. von Südamerika). Von seinen 8 Aufenthalten in der Antarktis brachte er sehr schönes Bildmaterial von einem der trockensten und daher mit wenig Eis bedeckten Gebiete der Erde mit. Ohne alle zivilisatorischen Erleichterungen war er im Verlauf seiner „field studies“ oft für vier bis sechs Wochen in einem Forschungsgebiet ausgesetzt.



Mittwoch, 23. November 2011
Helga Kugler (Eichgraben)

ABENTEUER LAPPLAND – MINERALIENSUCHE AM POLARKREIS

Filmvorführung



Mittwoch, 23. November 2011
Mag. Doc. Ludovic Ferrière (NHMW, Kurator der Gesteinsammlung)

METEORITEN, EINSCHLAGSKRATER UND DAS AUSSTERBEN BEDROHTER ARTEN

Eine Reise von Wien bis an das äußerste Ende des Sonnensystems

Mag. Doc. Ludovic Ferrière, Kurator der Gesteinsammlung des Naturhistorischen Museums Wien, wird zum ersten Mal seine jüngsten Forschungen in der Öffentlichkeit vortragen. Er hat vor kurzem mitten in der Demokratischen Republik Kongo einen Meteoritenkrater mit einem Durchmesser von über 17 km entdeckt.

Jeder ist eingeladen Steine mitzubringen, von denen Sie annehmen, sie seien vom Himmel gefallen: eine Expertise vor Ort ist möglich!

In französischer Sprache - Eintritt frei

Für mehr Informationen





Mittwoch, 9. November 2011
Frank Zachos (Leiter der Säugetiersammlung, NHMW)

BIODIVERSITY HOTSPOTS – DISTRIBUTION AND PROTECTION OF CONSERVATION PRIORITY AREAS

Buchpräsentation

Das Buch greift die aktuelle Biodiversitätskrise auf und versammelt Beiträge von internationalen Fachwissenschaftlern, die sich aus verschiedenen Perspektiven der Bedrohung und Erhaltung von Biodiversität sowie ihrer Verteilung auf die unterschiedlichen Lebensräume und geographischen Großräume widmen. Allgemeine Kapitel zur Quantifizierung von Biodiversität oder globalen Unterschieden in Artenzahl und Endemismus sind ebenso enthalten wie taxonspezifische Artikel.



Mittwoch, 12. Oktober 2011
Dr. Roland Berger (Österr. Akademie der Wissenschaften)

BIENE-MENSCH-KULTURLANDSCHAFT - EINE HEILSAME BEZIEHUNG

Vortrag

Bedeutung der Biene für die Kulturlandschaft, für den Menschen darin und Bedeutung dieser beiden für die Biene - kurzer historischer Abriss Biene immer schon zentral wichtig für und wertgeschätzt von den Menschen - in der Mythologie - in der Medizin - die wichtigsten Bienenprodukte (Honig, Propolis, Pollen, Gelée royale, Bienengift)



Mittwoch, 31. August 2011
Helmut Sattmann (NHM Wien, Kurator Wirbellose Tiere)

DIE PARASITEN-PERSPEKTIVE

Veranstaltung der Freunde des NHM


Mittwoch, 20. Juli 2011
Univ.-Prof.Dr. Fritz Steininger (Eggenburg)

DIE BAUSTEINLANDSCHAFTEN DES NÖRDLICHEN NIEDERÖSTERREICH

Veranstaltung der Freunde des NHM

In einem Schnitt von Osten nach Westen kann gezeigt werden, dass ursprünglich immer die Gesteine der Region zum Bauen verwendet wurden. So etwa im Osten der Ziegel (Lösslandschaft) dann gegen Westen der Zogelsdorfer Stein, die plattigen Metamorphen Gesteine und dann die Granite des westlichen Waldviertels. Eingefügt finden sich inselartig die Marmor- und die Konglomerat-Bausteinlandschaft. Diese Bausteinlandschaften werden an sakralen und profanen Bauten sowie an Flurdenkmälern erläutert.


Mittwoch, 6. Juli 2011
Univ.-Prof. Dr.Maria Teschler-Nicola (NHM Wien)

SPUREN DER MENSCHWERDUNG - ALTE GESCHICHTEN UND NEUE FAKTEN

Veranstaltung der Freunde des NHM


Mittwoch, 29. Juni 2011
Univ.- Prof. Dr. Anja Joachim (Institut für Parasitologie der Veterinärmedizinischen Universität Wien)

PARASITEN DIE IM ESSEN LAUERN

Veranstaltung der Freunde des NHM


Mittwoch, 15. Juni 2011
Univ.-Prof. DDr. Harald Nödl (Institut für Spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin der Medizinischen Universität Wien)

EINMAL WIEN - TROPEN UND RETOUR. VON PARASITEN UND ANDEREN EXOTISCHEN SOUVENIRS

Veranstaltung der Freunde des NHM


Mittwoch, 1. Juni 2011
Univ.-Prof. Dr. Horst Aspöck (Institut. für Spezifische Prophylaxe und Tropenmedizinmed. Parasitologie der Medizinischen Universität Wien)

KLIMAWANDEL, GLOBALISIERUNG UND DIE DURCH ZECKEN UND INSEKTEN ÜBERTRAGENEN INFEKTIONSKRANKHEITEN DES MENSCHEN IN MITTELEUROPA

Veranstaltung der Freunde des NHM


Donnerstag, 26. Mai 2011
Dipl.-Ing. Heinz Wiesbauer

DER BISAMBERG - VIELFALT AM RANDE DER GROßSTADT

Buchpräsentation.

Der Bisamberg ist eine alte Kulturlandschaft. Seine Trockenrasen sind größenteils unter dem Einfluss des Menschen entstanden. Beweidung und Mahd haben über die Jahrhunderte dazu beigetragen, dass sich arten- und blütenreiche Rasen entwickeln konnten. Doch mit dem Weiderückgang haben sich auf den Trockenstandorten Gehölze ausgebreitet, die die lichtbedürftigen Gräser und Kräuter verdrängten.
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Mittwoch, 18. Mai 2011
Juan Manuel Garcia-Ruiz (Spanien)

THE MYSTERY OF THE GIANT GYPSUM CRYSTALS OF CHIHUAHUA, MEXICO

Filmvorführung.



Mittwoch, 4. Mai 2011
Andreas Weerth (Tegernsee,BRD)

POLITISCHE EINFLÜSSE AUF DEN MINERALIENHANDEL IN ZENTRALASIEN

Vortrag.





Mittwoch, 6. April 2011
Georg Rauer (Veterinärmedizinische Universität Wien)

DIE RÜCKKEHR DER WÖLFE

Veranstaltung der Freunde des NHM

Wolfspuren im Schnee


Mittwoch 30. März 2011

Jahreshauptversammlung

TAGESORDNUNG

1. Begrüßung durch den Präsidenten
2. Bericht des Vorstandes
3. Bericht der Rechnungsprüfer
4. Entlastung des Vorstandes
5. Neuwahl des Vorstands
6. Neuwahl der Rechnungsprüfer
7. Änderung der Satzungen
8. Allfälliges


Im Anschluss

Thomas Einwögerer (ÖAW)

DIE JUNGPALÄOLITHISCHE STATION KREMS-WACHTBERG: DIE NEUESTEN FORSCHUNGEN

Vortrag

Seit 2005 führt die Prähistorische Kommission der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Kooperation mit dem Naturhistorischen Museum in Wien und mit finanzieller Unterstützung des Forschungsfonds archäologische Ausgrabungen am Wachtberg in Krems durch. Dabei gelang es sensationelle Funde und Befunde zu Tage zu fördern, die das Bild der jungpaläolithischen Jäger- und Sammlergesellschaften von vor 30 000 Jahren in einem völlig neuen Licht erscheinen lassen.



Mittwoch, 16. März 2011
Dipl.-Ing. Heinz Wiesbauer

DER BISAMBERG - VIELFALT AM RANDE DER GROßSTADT

Film und Vortrag.
Vorstellung des LIFE-Projektes.

Der Bisamberg ist eine alte Kulturlandschaft. Seine Trockenrasen sind größenteils unter dem Einfluss des Menschen entstanden. Beweidung und Mahd haben über die Jahrhunderte dazu beigetragen, dass sich arten- und blütenreiche Rasen entwickeln konnten. Doch mit dem Weiderückgang haben sich auf den Trockenstandorten Gehölze ausgebreitet, die die lichtbedürftigen Gräser und Kräuter verdrängten.
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Mittwoch, 16. Februar 2011
Die Gesellschaft für Kritisches Denken auf den Spuren der Esoterik

ABERGLAUBE AKTUELL

Kurzvorträge mit Sketches von Anne Frütel und Jörg Wipplinger.

- Herbert Haas (FH Campus Wien): Die Kraft des Mondes
- Florian Aigner (Technische Universität Wien): Quanten-Mystik
- Ulrich Berger (Wirtschaftsuniversität Wien): Tricksen mit Statistik
- Erich Eder (Universität Wien): Übersinnliches bei Tieren




Mittwoch, 2. Februar 2011
Christian Reiter (Medizinische Universität Wien)

DIE NATURWISSENSCHAFTLICHEN WURZELN DES VAMPYRABERGLAUBENS

Veranstaltung der Freunde des NHM


Mittwoch, 19. Jänner 2011
Robert Brandstetter (Warth, Niederösterreich)

TOPASE, BIZARR WIE DIE BERGE AUS DENEN SIE STAMMEN!


Vortrag über den spektakulären Topas- und Zepterquarzfund bei einer mehrwöchigen Expedition im Cerro Torre / Fitz Roy Gebiet in Patagonien, Südargentinien. Der Vortrag beinhaltet einen kurzen Film, wo Landschaft, Wind und Wetter und die Bergung der Topase dem Zuseher auch in beweglichen Bildern gezeigt werden. Artikel darüber sind 2009 im Mineralogical Record, im Lapis Mineralienmagazin und im Le Regne Mineral erschienen.



Mittwoch, 19. Jänner 2011
Kurt Alt (Universität Mainz)

MÖGLICHKEITEN UND GRENZEN
Anthropologische Forschung in biogenen Archiven


In Kooperation mit der Anthropologischen Gesellschaft

Nach wie vor zielt die Anthropologie auf die Darstellung der Variabilität des Menschen in Raum und Zeit und greift dabei auf die gleichen Quellen wie vor Jahren zurück, hat mit der sog. Bioarchäometrie jedoch ihr Methodenspektrum stark erweitert. Essentielle Informationen, die über diese Möglichkeit hinausgehen liefern heute Molekulargenetik und Biogeochemie, die damit das Fenster in die Vergangenweit weiter als je zuvor aufgestoßen haben. Durch die Übernahme molekulargenetischer Verfahren und Techniken haben sich neue Zugangsebenen zur Rekonstruktion individueller und sozialer Identität ergeben. Ein weiterer Zugang zur Geschichte erschließt sich über Isotopenanalysen in der Biogeochemie. Anwendungsfelder ergeben sich hier zum einen im Bereich der Subsistenz- und Ernährungsbasis und der Klimarekonstruktion und zum anderen durch Feststellungen nach der Herkunft und Mobilität von Menschen. Integrativ ergeben sich daraus immer feiner aufgelöste Informationen über unsere Vergangenheit. Der Vortrag zeigt das Potential der neuen Methoden auf und vermittelt an Beispielen ihre Bedeutung.




Mittwoch, 17. November 2010
Michael Hügi (SGG, Bern)

NATÜRLICHE ÄSTHETIK
Faszinierende Einblicke in die Welt der Edelsteine


Gemeinsame Veranstaltung der Freunde des NHM, der ÖGemG und der ÖMG




Montag, 22. November 2010
Hubert Putz (Friedl ZT GmbH, Vöcklabruck)

DIE MINERALIEN DER EDELMETALLE

Gemeinsame Veranstaltung der Österreichischen Mineralogischen Gesellschaft mit den Freunden des NHMW



Mittwoch, 27. Oktober 2010
Dr. Stefan T. Hertwig

VON FLIEGENDEN FRÖSCHEN
Biodiversitätsforschung auf Borneo



Seit gut zwei Jahren wird am Naturhistorische Museum der Burgergemeinde Bern, Schweiz, die faszinierende Vielfalt der Frösche der Insel Borneo erforscht. Durch mehrere Expeditionen und anschließende Untersuchungen in den Forschungslabors des Museums wurden neue Erkenntnisse über Verbreitung und Lebensweise dieser Tiere gewonnen. Die heute noch vorhandenen Überreste der tropischen Regenwälder Borneo's sind die Heimat einer großen Zahl farbenfroher Tierarten mit oft skurril anmutender Lebensweise. So leben dort auch die einzigartigen Flugfrösche, die den perfekten Gleitflug von Baum zu Baum beherrschen. Im Rahmen seines Vortrages stellt Dr. Stefan T. Hertwig die Fauna Borneo's vor und berichtet über die neuesten Forschungsergebnisse zu den dort lebenden Fröschen.




Donnerstag, 21. Oktober 2010

LAND DER VIELFALT– ZUKUNFTSREICH?
Biodiversitätsforschung in und aus Österreich



Anlässlich des „Internationalen Jahres der Biodiversität“ wird die österreichische Biodiversitätsforschung erstmals umfassend der Öffentlichkeit präsentiert. Neben einer Reihe von spannenden Vorträgen werden an Informationsständen die verschiedensten Forschungsfelder der Biodiversität erklärt. Die Palette reicht von Universitäten und sonstigen wissenschaftlichen Einrichtungen über Vereine bis hin zu Privatforschern. Die Bedeutung der Biodiversität und die Wichtigkeit der Biodiversitätsforschung werden dabei greifbar vermittelt. Es wird ein Fest für die Biodiversität, das die Möglichkeit der intensiven Kommunikation zwischen Laien und Wissenschaftlern bietet.


Mittwoch, 6. Oktober 2010
Lüder Deecke (Medizinische Universität Wien)

EVOLUTION DES GEHIRNS

O.Univ.Prof.em.Dr.med.Dr.h.c. Lüder Deecke, ist Gehirnforscher und ehemaliger Leiter der Neurologie am AKH in Wien.




Mittwoch 2. Juni 2010
Dr. Sabine MERTENS (Abteilung Gemälde/Skulptur; Direktion Landesmuseum Mainz)

TULPEN – TULPOMANIE
EINE LEIDENSCHAFT UND IHRE FOLGEN




Mittwoch 12. Mai 2010
Prof. Dr. Walter SALZBURGER (Zoologisches Institut, Universität Basel)
EVOLUTION IN DARWIN'S TRAUMSEEN: DIE BUNTBARSCHE OSTAFRIKAS



Mittwoch 5. Mai 2010
Prof. Dr. Stephen F. FOLEY (Institut für Geowissenschaften, Universität Mainz)

DIE ERDE IN ZEIT UND RAUM

Gemeinsame Veranstaltung mit ÖMG



Mittwoch, 28. April 2010
DI Norbert NOVAK

HEIMISCHE ORCHIDEEN IN WORT UND BILD

Buchpräsentation und Vortrag



Mittwoch, 21. April 2010

AKTIONSTAG BIODIVERSITÄT
Artenvielfalt im Brennpunkt der Forschung


Vorträge und Führungen

2010 wurde von den Vereinten Nationen zum Internationalen Jahr der Biodiversität ausgerufen. Artenvielfalt steht auch im Mittelpunkt der Forschungen am Naturhistorischen Museum Wien.



Mittwoch 14. April 2010
Prim. Univ.-Prof. Dr. Roland SEDIVY (Danube Private University, Krems)

PATHOLOGIE IN FALLSTUDIEN: HISTORISCHE PRÄPARATE FÜR DIE MEDIZIN VON HEUTE



Mittwoch 10. März 2010

Jahreshauptversammlung

im Anschluss

DDr. Thomas Posch und Dr. Kristin Tessmar

DAS ENDE DER NACHT: DIE GLOBALE LICHTVERSCHMUTZUNG UND IHRE FOLGEN

Buchpräsentation und Kurzvortrag
Gemeinsame Veranstaltung mit dem NHM

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Sonntag 7. März 2010
Manfred A. JÄCH (NHMW)

NEUKALEDONIEN
Forschung am Rande der Urzeit


Powerpoint-Präsentation

[Einladung]


Mittwoch 3. März 2010
Helmut SATTMANN (NHMW)

KEINER FLOG ÜBER DAS KUCKUCKSNEST - EVOLUTION UND KOEVOLUTION VON WIRT-PARASITEN-BEZIEHUNGEN

mit anschließender Führung durch die Ausstellung

Darwins rEvolution


Mittwoch 20. Jänner 2010
Brigitte CECH (Universität Wien)

LAS MEDULAS - RÖMISCHER GOLDBERGBAU IN SPANIEN
Gemeinsame Veranstaltung der Freunde des NHMW und der ÖMG

Las Medulas ist der größte und berühmteste römische Goldbergbau in Spanien. Im Laufe der 250-jährigen Bergbautätigkeit wurden hier rund 1.635 Tonnen Gold gewonnen. Durch den Abbau der tertiären Seifenlagerstätte unter Einsatz von Wasserkraft wurde die Landschaft nachhaltig verändert. Die Spuren der für dieses Revier charakteristischen Abbaumethode (ruina montium), die von Plinius in seiner Naturkunde beschrieben wird, sind im Gelände deutlich zu erkennen. Heute zeigt sich das Revier, das seit 1997 den Status eines Weltkulturerbes genießt, als grandiose Landschaft mit roten Erhebungen und einzigartiger Vegetation.


Donnerstag, 26. November 2009
Dipl.-Ing. Heinz WIESBAUER

DER BISAMBERG – VIELFALT AM RANDE DER GROßSTADT
VORSTELLUNG DES LIFE-PROJEKTES

Film und Vortrag


Mittwoch, 30. September
Michael SCHNITZLER (Wien)

DER REGENWALD DER ÖSTERREICHER IN COSTA RICA



Sonntag, 27. September
Vladislav MAZUR (USA)

DAS NEUESTE VON DER ERFORSCHUNG DER BLITZE
Populärwissenschaftlicher Vortrag in englischer Sprache

Foto von Tom Warner
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Mittwoch, 24. Juni 2009
Christoph HÖRWEG (NHMW)

„SPINNEN FINDEN STADT“ – SPINNEN UND ZECKEN IN WIEN



Mittwoch, 6. Mai 2009
Johann RESCHREITER & Kerstin KOWARIK

FORSCHUNG IM BERG

Die archäologischen Ausgrabungen im ältesten Salzbergwerk der Welt (Hallstatt)


Lebensbild des Salzbergbaus in Hallstatt um 1400 v. Chr.


Mittwoch, 22. April 2009
Maria TESCHLER-NICOLA (NHMW)

Gemeinsame Veranstaltung mit der Anthropologischen Gesellschaft

DER WISSENSCHAFTSPIONIER RUDOLF PÖCH (1870-1921)

Euphorische Anfänge – dysphorische Gegenwart

Rudolf Pöch (1913 zum Ao.Univ.-Prof. ernannt) begründete die erste Lehrkanzel für Anthropologie in Österreich und hat nicht nur als "Medienpionier" seine Spuren in der Anthropologie und Völkerkunde hinterlassen. Er führte die wohl letzten groß angelegten interdisziplinären Expeditionen (Papua Neuguinea, Südafrika) durch und dokumentierte diese in den verschiedensten, damals oft allerneuesten Medien (Tonaufzeichnungen, Filmaufnahmen, Spezialphotographie) sowie durch umfangreiche Objektsammlungen, zu denen Ethnographica ebenso wie menschliche Skelettreste, Moulagen bzw. Gipsabformungen oder zoologische Präparate zählten.


Mittwoch, 18. März 2009

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG DER
FREUNDE DES NATURHISTORISCHEN MUSEUMS

Anschließend Vortrag:

Peter SEHNAL (NHMW)

FEUER IM BUSCH, KEIN REGEN IM WALD
WINTER AUF KAP YORK, NO AUSTRALIEN

Steward Road / Kap York


Mittwoch, 4. März 2009
Luise KRUCKENHAUSER und Helmut SATTMANN (NHMW)

LEBEN IM DUNKELN

Genetische Untersuchungen an Höhlenfischen aus dem Oman.


Blinder Höhlenfisch (Foto: H. Momen)

Al Hoota Höhle in Oman (Foto: H. Momen)


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