Freunde des Naturhistorischen Museum Wien
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Programm


Mittwoch, 27. Juni 2018, 17:00-21:00 Uhr, Vortragssaal, Naturhistorisches Museum Wien

SECRETS OF THE DEEP SEA

Symposium on occasion of the anniversary of the "Pola Expeditionen"

Der Mensch beeinflusst in vermehrtem Ausmaß die einmaligen Lebensräume der Tiefsee, die aber aufgrund der schwierigen Erreichbarkeit immer noch wenig erforscht sind.

In den 1890ern wurde von Österreich-Ungarn aus die erste wissenschaftliche Expedition entsandt, die auch tiefer gelegene Lebensräume des östlichen Mittelmeers und des Roten Meeres erforschte. Die Ergebnisse dieser Expeditionen mit dem Schiff "Pola" und die Sammlungen im Naturhistorischen Museum stellen heute eine bedeutende Vergleichsbasis für moderne Untersuchungen über anthropogene Veränderungen dar.

Das Symposium wird die Entstehung, die Erforschungsgeschichte und die aktuelle Gefährdung dieser Lebensräume vorstellen und um Sympathien für die Rettung dieser wenig bekannten Paradiese werben. Renommierte Wissenschafter werden über die historische Bedeutung der "Pola", die ökologische Situation dieser Meereslebensräume und über die Herausforderungen für die Zukunft referieren.

Programm (Deutsch) Program (English)



Mittwoch, 25. Juli 2018, 18:30 Uhr, Vortragssaal, Naturhistorisches Museum Wien

NEUE ARCHÄOLOGISCHE FORSCHUNGEN IM SUDAN: EIN FAMILIENGRAB DES ÄGYPTISCHEN NEUEN REICHES AUF DER NILINSEL SAI

Prof. Dr. Julia Budka (LMU)

Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums, der Bioarchäologischen Gesellschaft und des Naturhistorischen Museums Wien

Ein Pyramidenfriedhof des Neuen Reiches (2. Jahrtausend v.Chr.) auf der Insel Sai im Nordsudan stand seit 2015 im Fokus des Projekts "AcrossBorders" (FWF START-Preis und ERC Starting Grant). Der Vortrag schildert die Ausgrabung des neu entdeckten Grabes 26, das einem Goldschmiedemeister namens Chnummose zugeschrieben werden kann.



Mittwoch, 1. August 2018, 18:30 Uhr, Saal 21 (Mikrotheater), Naturhistorisches Museum Wien

MÄRCHENSTUNDE FÜR ERWACHSENE

Brigitta Schmid (NHM Wien)

Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums und des Naturhistorischen Museums Wien

Märchen, die eigens für vier der kulturhistorisch interessantesten Top-Objekte im NHM Wien verfasst wurden, bieten einen ungewöhnlichen, aber sehr intensiven Zugang zu den kostbaren Ausstellungsstücken. Sie setzen dort an, wo deren Geschichte bestenfalls lückenhaft dokumentiert ist und bewegen sich permanent im Grenzbereich zwischen Fakten und Fiktion. Anschließend wird bei einem Lokalaugenschein thematisiert, welche Elemente der Stories auf Tatsachen beruhen und was Produkt der Fantasie ist.



Wednesday August 29th, 2018, 18:00 / 6 pm, Lecture Hall of the NHM Vienna

ILLUSTRATED BOOK OF NATURE

New perspectives on the History of Natural History Museums

A joint event of the Friends of Natural History Museum Vienna & the Austrian Society for the History of Science.

Since their foundation in the 19th century, Natural History Museums challenged and shaped the way people think about the natural world. Being scientific research institutes and public educational institutions at the same time, they had to find ways of conveying their topics to diverse audiences. Although creations of the industrial revolution, the Natural History Museums stand in an intellectual tradition reaching back to medieval times: complex presentations of animals can be traced back to illuminated manuscripts like the bestiaries. The talks of this symposium will try to fathom out the different (historic and modern) approaches of displaying natural knowledge.


Program

6:00 pm: Welcome & Introduction | Univ. Prof. Dr. Christian Köberl, CEO & Director General of the Natural History Museum Vienna

6:05 pm: Books of Beasts: The Medieval Manuscript Heritage of the Natural History Museum |Janine Rogers (Professor of Medieval and Sixteenth-Century Literature, and the Reverend William Purvis Chair of English Literature in the Department of English Literatures at Mount Allison University in Sackville, New Brunswick, Canada)

6:25 pm: Pre-Raphaelite art & Victorian science: The Oxford University Museum of Natural History | John Holmes (Professor of Victorian Literature and Culture at the University of Birmingham, UK)

6:45 pm: Art / Nature. Artistic Interventions at the Museum für Naturkunde Berlin| Anita Hermannstädter M.A., head of PAN -Perspectives on Nature, the Department for Humanities and Arts at the Museum für Naturkunde Berlin

Following the talks: Guided tour through the history of the NHM Vienna with a visit to the roof of the museum| Stefanie Jovanovic-Kruspel (NHM Vienna)

Valid entrance ticket required. Attendance of the program is free. The event will be held in English.

Program (English)

More information...


Mittwoch, 19. September 2018, 18:30 Uhr, Vortragssaal, Naturhistorisches Museum Wien

Dr. Wilfried Schabus

POZUZO - AUSWANDERER AUS TIROL AM RANDE AMAZONIENS IN PERU

Vortrag und Buchpräsentation
Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums und des NHM Wien

Die Armut großer Bevölkerungsteile in Europa um die Mitte des 19. Jahrhunderts ließ auch viele Tiroler ans Auswandern denken. Ein für Peru arbeitender deutscher Agent machte ihnen ein Angebot, das die schuldlos Verarmten nicht ausschlagen konnten. Er versprach sich von den Tirolern nicht nur wirtschaftlichen Erfolg für Südamerika, sondern auch ein katholisches Gegengewicht zur "freimaurerischen" Einwanderung in Nordamerika. Das Projekt war langfristig erfolgreich: Die Nachfahren der ausge-wanderten Tiroler leben noch heute in Peru.



Mittwoch, 26. September 2018, 18:30, Vortragssaal NHMW

Christoph Grottenthaler (*2003) & Frank Zachos (NHM Wien)

DIE WUNDERBARE WELT DER SÄUGETIERE - INFORMATIVES UND KURIOSES ÜBER UNSERE VERWANDTSCHAFT

Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums und dem Naturhistorischen Museum Wien

Wussten Sie, dass Nacktmulle wie Bienen eine Königin haben und so gut wie immun gegenüber Schmerzen und Krebs sind? Dass Elefantenzähne von hinten (nicht von unten!) gewechselt werden? Und dass das größte Säugetier einhundert Millionen Mal größer ist als das kleinste? Das und noch viel mehr erfahren sie in diesem Vortrag, in dem auch ein Nachwuchs-wissenschaftler ausgiebig zu Wort kommt.



Mittwoch, 14. November 2018, 18:30 Uhr, Vortragssaal, Naturhistorisches Museum Wien

Helga und Alfred Kugler (Eichgraben, Niederösterreich)

SPANIEN-PORTUGAL - DIE PYRIT-TÜRKIS TOUR

Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums und dem Naturhistorischen Museum Wien

Der Film von Helga Kugler dokumentiert Sohn Alfred`s arbeitsintensive Mineraliensuchtour nach Navajun, der welt-besten Fundstelle für würfeligen Pyrit; inklusive Präparation sowie eine "Mega-Grabung" nach Türkis-Wavellit-Variscit und vieles mehr.



Rückblick


Mittwoch, 30. Mai 2018

Anita Gamauf (NHM Wien)

TIGER, LÖWE & CO - EINE NATURKUNDLICHE REISE DURCH INDIENS NORDEN

Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums und dem Naturhistorischen Museum Wien

Während eines Indien-Aufenthaltes wurden verschiedene Nationalparks (Gir Forest - Little Rann Wüste, Pench, Kanha) besucht, um die Relikte des einstigen Artenreichtums und seine Gefährdung zu dokumentieren. Im Mittelpunkt des Interesses standen die beiden Großkatzenarten Tiger und Löwe, ihre Hauptbeutetiere sowie die artenreiche Vogelwelt.



Montag, 28. Mai 2018

Mag. Simone und Mag. Peter Huber (Wiener Neustadt)

ZUR TRADITION DES MINERALIENSAMMELNS IM RAUME WIEN

Gemeinsame Veranstaltung der Österreichischen Mineralogischen Gesellschaft und der Freunde des Naturhistorischen Museums

Beginnend mit Sammlungen von Born-Raab und Van der Nüll aus dem 18. Jahrhundert, kommen berühmte Mineralogen und Sammler des 19. Jahrhunderts, wie Köchel, Erzherzog Stephan, Haidinger, Hauer, Weinberger, Lechner, Gutmann, Kronprinz Rudolph, Miller-Aichholz und Hlawatsch vor. Der Bogen des Vortrags spannt sich bis zu Händlern und Sammlern des 20. Jahrhunderts, darunter Namen wie Berger, Karabacek, Burghardt, Grete Mauer-Jäger, Siegmund, Metzger, Kontrus, Thaller und W. Knobloch). Wie sammelte man damals, wie heute? Viele Sammlerlegenden haben nicht nur für ihre privaten Sammlungen Objekte zusammengetragen, Teile ihres Ver-mächtnisses sind heute in Museums- und Universitätssammlungen zu finden.



Mittwoch, 16. Mai 2018

Henning Schröder (Verwaltungsleiter, Bernsteindrechslermeister; Museumsverein Deutsches Bernsteinmuseum e.V.; Ribnitz-Damgarten; BRD)

BERNSTEIN

Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums, der Österreichischen Mineralogischen Gesellschaft, der Österreichischen Gemmologischen Gesellschaft und des Naturhistorischen Museums Wien.

Wo und wie finde ich Bernstein? Wie kann ich ihn erkennen? Farben, Formen, Herkunft, Entstehung und Lagerstätten.

Faszinierende Einsichten, spektakuläre Einschlüsse, Insekten in dramatischen Überlebenskämpfen und Pflanzen aus den einst tropischen Wäldern des Ostseeraums vor über 40 Millionen Jahren.

Kostbare Bernsteinarbeiten des Barock vermitteln eine Ahnung von der überaus großen Begeisterung die das Gold der Ostsee seit Jahrtausenden ausübt



Samstag, 14. April

EINSCHLÜSSE IN EDELSTEINEN

M.Sc. Michael Hügi (Swiss Gemmological Society SGS)

Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums und des Naturhistorischen Museums Wien im Rahmen der Fortbildungs-Tagung für Sachverständige

Die mikroskopische Untersuchung von Einschlüssen in Edelsteinen hat auch im Zeitalter von High-Tech Analysemethoden eine zentrale Bedeutung. Sie erlaubt Aussagen über Echtheit, Herkunft und allfällige Behandlung eines Steins. Einschlüsse können unter dem Mikroskop aber auch eine eigene Ästhetik präsentieren, die die Exklusivität eines Edelsteins unterstreicht. Dank moderner fotografischer Methoden ermöglicht die Präsentation von Michael Hügi ein Eintauchen in ein faszinierendes, im Innern der Steine verborgenes Universum.



Mittwoch, 11. April 2018

Prof. Stephen A. Macko (University of Virginia, USA)

DECIPHERING THE DIETS OF ANCIENT HUMANS

Gemeinsame Veranstaltung: Freunde des Naturhistorischen Museums und Naturhistorisches Museum Wien

Fundamental to the understanding of human history is the ability to make interpretations based on artifacts and other remains which are used to gather information about an ancient population. Sequestered in the organic matrices of these remains can be information, for example, concerning incidence of disease, genetic defects and diet. Stable isotopes have long been used to interpret diet and trophic interactions in modern ecosystems. In fact, using stable isotopes to quantify the influence of corn on the modern American diet was accomplished this way in the recent Independent Film on agriculture sustainability, "King Corn". In this talk, it is also suggested that the isotopic compositions of a commonly overlooked material, human hair, may represent an ideal tool to be used in addressing human diets of ancient civilizations.

Hair can be well-preserved and is amenable to isotopic analysis for distinguishing sources of nutrition. Based on this observation, we have isotopically characterized hair from both modern and ancient individuals. There is a wide diversity in carbon, nitrogen and sulfur isotope values owing, at least partially, to the levels of seafood, corn-fed beef and other grains in diet. Using these isotope tracers, new information regarding historical figures (George Washington and Edgar Allen Poe) to perhaps the most ancient of mummies, the Chinchorro of Chile (possibly more than 7000 BP) as well as the Moche of Peru (1500 BP) and the best preserved mummy, the Neolithic Ice Man of the Oetztaler Alps (5200 BP), have been deciphered. It appears that the often-overlooked hair in archaeological sites may represent a significant new approach for understanding ancient human communities and their environments.



Mittwoch, 4. April

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG - VEREINSJAHR 2017

Im Anschluss, Vortrag

DER EINFLUSS EINGESCHLEPPTER TIER- UND PFLANZENARTEN AUF DIE VOGELWELT DER GALAPAGOS INSELN

Priv. Doz. Dr. Sabine Tebbich (Department für Verhaltensbiologie, Universität Wien)

Die Galapagos Inseln gelten als gut geschütztes Naturparadies. Das einzigartige Ökosystem wird allerdings durch eingeschleppte Tier und Pflanzenarten bedroht. Seit 20 Jahren erforschen österreichische WissenschaftlerInnen die Auswirkungen der eingeschleppten Arten auf die Vogelwelt und bemühen sich um ihren Erhalt. Im Vortrag werde ich unsere langjährige Forschungsarbeit zu diesem Thema vorstellen.



Mittwoch, 6. Dezember 2017

16. BARBARA MARKT AM NATURHISTORISCHEN MUSEUM

für AHS, NMS - Biologen und Geographen - Freunde des Naturhistorischen Museums - willkommene Gäste

ORGANISATION

Herbert Summesberger (NHM)

Fortbildungsveranstaltung für Lehrerinnen und Lehrer mit Mineralogen, Geologen, Paläontologen des NHMW, der UNI Wien sowie der GBA und mit den Freunden des NHMW; Angebote von Neuerscheinungen, Präsentation von Neuerungen am NHMW

VERANSTALTER

Naturhistorisches Museum Wien, Österreichische Geologische Gesellschaft, Geologische Bundesanstalt Wien, Freunde des Naturhistorischen Museums Wien


Mittwoch, 30. November 2017

Öffentlicher Vortragsnachmittag der Freunde des Naturhistorischen Museums Wien

Junge WissenschafterInnen des NHM Wien stellen ihre Forschungsergebnisse vor. Prämierung der besten Arbeiten mit den Carl von Schreibers Forschungspreisen.

Die Preise für die besten Vorträge und Poster werden sowohl von einer unabhängigen Jury vergeben, als auch durch Publikumsvoting ermittelt.

Programm


Mittwoch, 25. Oktober 2017

Mag. Thomas Hofmann, Wien

BUCHPRÄSENTATION

"ALTWIENER TIERGESCHICHTEN - ERLESENE GESCHICHTEN & FEINE FEUILLETONS"


Gemeinsame Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums, Löcker-Verlag und Naturhistorisches Museum in Wien

Hunde, Katze, Pferde, Zirkusbären, Zoo- und Museumstiere bis hin zu Wanzen sind die Akteure dieser Anthologie. In einem Panoptikum von Berichten aus unbekannter Feder bis zu literarischen Feuilletons aus historischen Tageszeitungen werden abwechslungsreiche Begegnungen zwischen Mensch und Tier von der Monarchie bis zum Zweitem Weltkrieg lebendig.


Begrüßung
Mathias Harzhauser (Direktor der Geologisch-Paläontologischen Abteilung des NHM Wien)

Zum Buch
Alfred Komarek (Schriftsteller)

Wie es wurde
Wo die Tier(geschicht)e(n) herkommen
Thomas Hofmann (Autor)


Moderation: Vera Hammer (Mineralogisch-Petrographische Abteilung des NHM Wien, Staatliches Edelsteininstitut)



Freitag, 20. Oktober 2017

Prof. Dr. Konrad Fiedler (Uni Wien)

BIODIVERSITÄT IM 21. JAHRHUNDERT

Privatdozentin Dr. Elisabeth Haring (NHM Wien)

AUSTRIAN BARCODE OF LIFE - DIE DIGITALISIERUNG DER VIELFALT

Im Rahmen der Jahrestagung der österreichweiten Biodiversitätsinitiative "Austrian Barcode of Life" (ABOL) finden zwei öffentliche Vorträge zu den Themen statt.

Hier finden Sie das gesamte Tagungs-Programm.

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Mittwoch, 18. Oktober 2017

Symposium

60 JAHRE INTERNATIONALES GEOPHYSIKALISCHES JAHR

Veranstaltet von der Kommission für Astronomie und der Kommission für Geowissenschaften

Das Internationale Geophysikalische Jahr (IGJ) 1957 war eine Fortsetz ung der beiden Internationalen Polarjahre 1882/1883 und 1932/1933. Das IGJ dauerte dann nicht nur ein Jahr, sondern 18 Monate, vom 1. Juli 1957 bis 31. Dezember 1958 und es beteiligten sich Wissenschaftler aus 67 Nationen daran. Das IGJ war dann auch nicht nur auf die Polargebiete beschränkt, sondern diente zur weltweiten Forschung auf allen Gebieten der Geophysik, wie zum Beispiel Sonnenforschung, Seismologie, Glaziologie, Geomagnetismus, Meteorologie, Ozeanografi e, Ionosphäre, kosmische Strahlung.

Die Jubiläumsveranstaltung an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften stellt eine Kooperation der Fachgebiete Geowissenschaften, Astronomie und Weltraumforschung dar, lässt die wichtigsten Erkenntnisse des IGJ 1957 Revue passieren und bringt eine Zusammenfassung der daraus hervorgegangenen Entwicklungen und Forschungen bis heute.

Programm und Einladung


Mittwoch, 18. Oktober 2017

DI Heinz Wiesbauer (Wien, Landschaftsökologe)

Vortrag und anschließende Buchvorstellung

WILDE BIENEN

Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums und dem Naturhistorischen Museum Wien

Bienen gelten als fleißige, Honig produzierende Insekten. Doch es gibt bei uns nur eine Art von Biene, die das tut: die Honigbiene. Weitgehend unbekannt ist der Umstand, dass es neben diesem Haustier noch eine große Vielfalt an "Wilden Bienen" gibt.

Inhalte des Vortrags

- Biologie der Wildbienen
- Lebensraumdynamik und Gefährdung
- Filmsequenzen zum Verhalten der Wildbienen

Im Anschluss lädt der Autor zu einem Glas Wein.

Einladung



Mittwoch, 27. September 2017

Mag. Sandra Kirchner + MSc Arthur Pichler (Naturhistorisches Museum Wien / Universität Wien)

EIN FISCH NAMENS GARRA - OMANISCHE OASEN UND HÖHLENSEEN

Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums und dem NHM Wien

Wegen des extremen Klimas beherbergt der Oman nur gut an das trocken-heiße Klima angepasste Organismen wie den Süßwasserfisch Garra barreimiae. Am NHM Wien wird die Biologie und die genetische Vielfalt dieses Organismus untersucht. Die bisherigen Sammelreisen haben die ForscherInnen von kargen Berggipfeln über traumhafte Oasen bis in unterirdische Höhlenseen geführt.



Mittwoch, 20. September 2017

Berthold Ottens (Walsdorf bei Bamberg, BRD)

CHINA - WIEGE DER ACHATKULTUR

Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums, dem Naturhistorischen Museum Wien, der Österreichischen Gemmologischen Gesellschaft und der Österreichischen Mineralogischen Gesellschaft

Farbenprächtige Achate in bisher nicht bekannten Variationen und kunsthandwerkliche Meisterleistungen der Steingravur bestimmen die traditionsreiche Achatkultur im Reich der Mitte. Chinakenner Berthold Ottens berichtet mit eindrucksvollen Fotos über die aktuelle Fundsituation sowie das chinesische Verständnis von rotem Achat und zu deutenden Formen.



Mittwoch, 12. Juli 2017

Franz Prokes (Wien)

GEHEIMNISVOLLE ADRIA

Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums und dem Naturhistorischen Museum Wien

Die Küstenregionen der Adria vereinen wie kaum eine andere Gegend der Welt kulturellen Reichtum und eine spektakuläre Naturkulisse. Von den 1.500 Weißkopfmöwenpaaren, die den ältesten bemannten Leuchtturm der Adria auf der kroatischen Insel Palagruza umschwirren, über Scharen von Flamingos, die sich in den Salinen Istriens tummeln, bis zu den Griechischen Landschildkröten, die in den Wein- und Olivenhainen Dalmatiens zu finden sind, spannt sich der Bogen der Faunenvielfalt.



Mittwoch, 21. Juni 2017

Leander Khil, MSc (Graz)

MIT RUCKSACK & FERNGLAS: AUF VOGELREISE DURCH GUATEMALA

Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums und dem Naturhistorischen Museum Wien in Zusammenarbeit mit BirdLife Österreich

So spezielle Vogelarten wie der Zapfenguan, der gefährdete Rosenwaldsänger oder das bemerkenswerte Pfauentruthuhn leben auf den Vulkanen, in den Nebel- und Regenwäldern Guatemalas. Mit seinen Bildern berichtet der Ornithologe und Fotograf von einer vogelkundlichen Backpacker-Reise zwischen Atitlán-See und den Maya-Ruinen von Tikal.

www.leanderkhil.com



Montag, 12. Juni 2017

Assoc. Prof. DSc. Ruslan I. Kostov (University of Mining and Geology "St. Ivan Rilski", Sofia, Bulgarien)

MINERALOGY OF UNIQUE PREHISTORIC ARTIFACTS FROM BULGARIA AND THEIR IMPACT ON THE HISTORY OF GEMMOLOGY

Gemeinsame Veranstaltung der Österreichischen Mineralogischen Gesellschaft, der Österreichischen Gemmologischen Gesellschaft und der Freunde des NHM Wien

Are the Balkans a cradle of gemmology? Neolithic and Chalcolithic artifacts (7 - 5th mill. BC) from Bulgaria reveal technology and knowledge of a variety of mineral and gem species (carnelian; nephrite; malachite; serpentinite; jadeite; turquoise; graphite; jet) including the oldest gold treasure of the world.



Mittwoch, 19. April 2017

PD Mag. Dr. Sabine Ladstätter (Direktorin - Leiterin der Grabung Ephesos, Österreichisches Archäologisches Institut)

EPHESOS IM 21. JAHRHUNDERT - METHODISCHE VIELFALT UND KULTURELLER REICHTUM

Gemeinsame Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums und dem NHM-Wien

Die Grabung Ephesos gehört zu den wissenschaftlichen Großprojekten Österreichs und versteht sich als Plattform für archäologische Grundlagenforschung. Interdisziplinarität, in Form einer Verschmelzung natur- und geisteswissenschaftlicher Fragestellungen unter Anwendung neuester technischer Methoden, ist gelebte Realität, in die ein Einblick gegeben werden soll.



Mittwoch, 5. April 2017

Dr. Paul Rustemeyer (Gundelfingen, BRD)

FARBZONEN UND WACHSTUMSPHÄNOMENE IN TURMALINKRISTALLEN

Gemeinsame Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums, der Österreichischen Gemmologischen Gesellschaft, der Österreichischen Mineralogischen Gesellschaft und dem Naturhistorischen Museum Wien

Bei ihrem Wachstum reagieren Turmalinkristalle auf Veränderungen ihrer Umgebung mit neuen Farben und Formen. Sie speichern ihre Wachstumsgeschichte in ihrem Inneren wie ein Datenrecorder als Farbzonen aus unterschiedlich färbenden Metallen. Diese Farbzonen sind von außen oft nur undeutlich wahrnehmbar. Erst wenn der Kristall zu Scheiben verarbeitet wird, kann man die sehr ästhetischen Strukturen klar erkennen und in die innere Architektur des Kristalls studieren und verstehen. Sieben Wege der Entstehung von Farbzonen in Turmaline werden anhand von vielen eindrucksvollen Bildern vorgestellt. Aus der Untersuchung von mehreren tausend Turmalinkristallen entstand auch ein Buch mit dem Titel "Turmalin - faszinierende Kristalle mit phantastischen Innenwelten".



Mittwoch, 29. März 2017

Thomas Hofmann (Geologische Bundesanstalt, Wien) & Mathias Harzhauser (NHM Wien)

BUCHPRÄSENTATION

HAIE, GOETHE UND DIE GURKEN - Zwei schräge Naturwissenschaftler auf Expedition durch das heutige Wien

Gemeinsame Veranstaltung: Metroverlag, Freunde des Naturhistorischen Museums und Naturhistorisches Museum in Wien

Nach ihrem ersten Buch "Wo die Wiener Mammuts grasten" haben die Naturwissenschaftler Thomas Hofmann und Mathias Harzhauser erneut Highlights recherchiert und ein buntes Potpourri zusammengestellt. Ganz Wien war über Millionen von Jahren unter Wasser. Vor 15 Millionen Jahren jagten hier Haie ihrer Beute nach, ihre Flitterwochen - so belegen neue Funde - verbrachten sie wohl in einer lauschigen Bucht im burgenländischen Loretto. Im Sommer 1896 war das Dorf der s.g. "Aschantineger" im "Thiergarten" beim Wiener Prater DIE Sensation; alleine am 27. Juli 1896 kamen 22.300 Besucher. Ungeahnte Offenheit zeigt ein Brief des Chirurgen Theodor Billroth am 3. November 1891 an Eduard Suess: "Das k.k. allg. Krankenhaus wird verwaltet wie vor 100 Jahren." Leser finden Details über Wien als Gurken Hot Spot, freuen sich mit Hunden, die in der Leopoldstadt unglaubliche 146,7 m² Auslauf pro Hundeschnauze haben und erfahren warum das Goethedenkmal so "strahlt". "Haie, Goethe und die Gurken" vereint wahre, vielfach aber unglaubliche Geschichten naturwissenschaftlichen Forschungen in Wien.



Mittwoch, 20. März 2017, Online-Kurs

Prof. Anusuya CHINSAMY-TURAN (Universität Cape Town, Südafrika)

FREE ONLINE COURSE

EXTINCTIONS: PAST AND PRESENT

Kostenloser Online-Kurs

Erfahren Sie mehr über die Vielfalt des Lebens auf der Erde, die Auswirkungen der fünf großen Aussterbe-Ereignissen in der Vergangenheit und die Aussicht auf eine sechste Aussterbewelle heute.

Kurssprache: Englisch
Dauer: 5 Wochen, je 3 Stunden pro Woche
Kursbeginn: 20. März 2017
Voraussetzungen: Computer und Internet. Keine speziellen Vorkenntnisse nötig, der Kurs ist für ein breites Publikum angelegt.
Anmeldung und weitere Infos unter: https://www.futurelearn.com/courses/extinctions-past-present



Mittwoch, 15. Februar 2017

Norbert F. J. Tischelmayer (Weinjournalist & Event-Manager, Autor der weltweit umfangreichsten Weinwissens-Datenbank)

DIE WEINREBE - EINE DER ÄLTESTEN KULTURPFLANZEN

Gemeinsame Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums und dem NHM-Wien

Wein wird schon seit zumindest 6.000 Jahren produziert. Seitdem ist die Kultivierung der Weinrebe zu einer Wissenschaft geworden. Der Vortrag behandelt mit vielen historischen Hintergrundinformationen die Taxonomie, die Top-Rebsorten, berühmte Weine und deren Produzenten, wichtigste Herstellungsverfahren sowie wein-gesetzliche Belange.



Mittwoch, 1. Februar 2017

Ao Univ.- Prof. Mag. Dr. Martina WEBER (Department für Botanik und Biodiversitätsforschung, Universität Wien)

WENN POLLEN ZUM VERHÄNGNIS WIRD

Gemeinsame Veranstaltung der Freunde des Naturhistorischen Museums und dem Naturhistorischen Museum Wien

Pollenkörner sind mikroskopisch klein, extrem widerstandsfähig, artspezifisch, zeigen eine enorme Formenfülle und finden sich überall, von den Haaren bis zum Enddarm und von den Schuhsohlen bis zum polaren Eis. Alle diese Eigenschaften machen den Pollen zu einem hervorragenden Tool für forensische Fragestellungen.



Mittwoch, 18. Jänner 2017

PD Dr. Albert Zink (Molekularbiologe und Paläopathologe, Leiter des EURAC-Instituts für Mumien und den Iceman, in Bozen)

NEUESTEN FORSCHUNGSERKENNTNISSE AN DER GLETSCHERMUMIE ÖTZI

Gemeinsame Veranstaltung der Anthropologischen Gesellschaft, den Freunden des Naturhistorischen Museums und dem NHM-Wien

Im September 1991 entdeckten Wanderer in den Ötztaler Alpen einen mumifizierten Leichnam. Bald zeigte sich, dass der Tote, der als «Ötzi» bekannt wurde, einen für die Archäologie wie Anthropologie einmaligen Fund repräsentiert: Die vor 5.500 Jahren von Schnee und Eis eingeschlossen und nun vom Gletscher wieder freigegebenen körperlichen Reste eines ca. 45jährigen Mannes und seine Ausrüstungsgegenstände geben uns einen Einblick in das kupferzeitliche Alltagsleben und sie informieren uns über sein Erscheinungsbild, seine Krankheiten und die Todesumstände. Albert Zink gibt in seinem Vortrag einen Überblick über die Lebensweise des Gletschermannes und erläutert die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse, welche auch Erbgutanalysen einschließen.


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